Veganes Kürbis-Chili

Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt, der weiß, dass ich letztens ein veganes Chili gekocht habe. Inspiriert wurde ich auf Pinterest, habe es aber etwas abgewandelt.

Es passt so super zu der trüben, kalten Jahreszeit, aber für eine Party oder ähnliches auch super geeignet!

Selbst meinen Mann konnte ich davon überzeugenChili ohne Fleisch? Ja es geht wirklich! Schmeckt meines Erachtens auch besser.

Alle Zutaten habe ich bei unserem hiesigen Bioladen gekauft – das ist euch natürlich freigestellt – dort gab es jedoch das Kürbispüree, welches ihr benötigt .

Hier die Zutaten :

1 Dose Kürbispüree

2 kleine Dosen gestückelte Tomaten (geht auch eine große Dose)

1 Dose Mais

1 große Dose Kidney Böhmen

1 Glas weiße Bohnen

2 Paprika

1 Zwiebel

Ca 600ml Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Chilipulver

Paprikapulver

2 TL Zimtpulver

Zuerst schält und würfelt Ihr die Zwiebel und dünstet sie in einem großen Topf an. (Vorher etwas Pflanzenfett erhitzen.)

Die Paprika würfelt Ihr ebenso und gebt sie hinzu und lasst es nochmal etwas andünsten.

Den Mais und die Bohnen abtropfen lassen und zusammen mit dem Kürbispüree und den gestückelten Tomaten in den Topf geben.

Gewürze und Gemüsebrühe hinzufügen , aufkochen lassen und das ganze auf mittlerer Stufe für 15-20 Minuten köcheln lassen.

Sollte es zu wenig Flüssigkeit sein, gebt Ihr einfach noch etwas Gemüsebrühe hinzu.
Bei zu viel Flüssigkeit etwas Mehlschwitze bzw Soßenbinder reingeben.

Das ganze könnt Ihr mit einem Baguette servieren. 

(Ja, ich habe ein Kräuterbaguette genommen, und ja, es ist nicht vegan. Geht ja auch nicht um’s Brot. Hihi)

Falls Ihr es nachkochen solltet, lasst es mich gerne bei Facebook oder Instagram wissen! 

Tipps zum angenehmeren Wickeln

Die Kinder werden mit der Zeit mobiler und ‚flüchten‘ oft vor dem wickeln.

Wir Eltern wollen schnell wickeln , sobald wir merken , dass die Windel voll ist – wir wissen schließlich , dass eine lang-getragene volle Windel einen roten / wunden Po verursachen kann.

Unsere Kinder sind sich dem noch nicht ganz bewusst und ihre Ausscheidungen sind für sie ein Teil ihres Körpers – etwas, was sie nicht hergeben wollen – das muss/kann man ja irgendwo auch verstehen und akzeptieren.

Normale Reaktion ist also, dass das Kind sich wehrt mit schreien , strampeln auf den Boden werfen und ab und zu auch schlagen.

In diesen Momenten ist es unangebracht auf dieses Verhalten mit Wut zu reagieren – wir müssen daran denken , dass es für sie eine große Überwindung kostet , sich von ihren Ausscheidungen zu trennen – und was für uns vielleicht auch nicht immer ganz klar ist: Kinder haben auch ihre Beschäftigungen und sind eventuell gerade ziemlich damit beschäftigt mit den Spielsachen zu spielen – da möchte man nicht einfach raus gerissen werden – denke , dass kann man als Erwachsener gut nachvollziehen – ich mag es auch nicht , wenn ich aus meiner Tätigkeit weggerissen werde, wo ich mich doch gerade so gut drauf konzentriert habe.

Wie stellen wir es nun also an , dem Kind die Windel zu wechseln , sodass es für alle Beteiligten ruhig und halbwegs harmonisch abläuft?

Nehmen wir an, dass das Kind gerade ganz vertieft darin ist, seine Bauklötze zu stapeln und umzuwerfen – nun haben wir natürlich zwei Möglichkeiten:

1. Das Kind aus der Beschäftigung rausreißen – aber wir wissen ja nun , dass das nur in Gegenwehr endet – schlechte Entscheidung .

Die zweite und wahrscheinlich bessere bzw ruhigere Variante ist , sich auf Augenhöhe mit dem Kind zu begeben – von oben herab wirkt es natürlich zu Machthabend , dies wollen wir vermeiden – wir sprechen das Kind an, fragen ob wir dessen Windel wechseln dürfen ( können dazu erwähnen, dass wir denken, dass die Windel voll ist ).

Nun hat das Kind logischerweise zwei Antwortmöglichkeiten – Ja und Nein.

Ganz klar, wenn sich das Kind zu uns wendet – es uns anschaut – und sagt „Ja“ , dann nehmen wir es an der Hand und wickeln es. (Dazu muss gesagt werden, dass es seine Meinung immer noch ändern kann! Dann darauf zu bestehen – da die erste Anwort ‚Ja‘ hieß – endet in Geschrei und ist eher kontraproduktiv.)

Was also tun , wenn das Kind „Nein“ sagt?

Wir können ihm sagen, was wir für Sorgen haben , wenn die Windel länger dran bleibt („Ich sehe, du willst die Windel noch anbehalten, aber ich habe Sorge, dass du einen ganz wunden Po davon bekommst“).

Wir können sagen, dass das Kind noch die Beschäftigung zu Ende ausführen kann und man danach die Windel wechselt . („Ich sehe , du spielst gerade noch. Wenn du fertig bist, möchte ich deine Windel wechseln“)

Wir können kurz noch mitspielen (wenn erwünscht ) und danach nochmal fragen ob es nun einverstanden damit ist, dass die Windel gewechselt wird.

Wenn wir nun soweit sind , dass das Kind damit einverstanden ist , aber sich trotzdem dagegen wehrt , sauber gemacht zu werden, können wir eine Beschäftigung anbieten. (Ein Buch, ein Kuscheltier , man selber erzählt eventuell ganz verrückt eine Geschichte etc)

Wenn das Kind nicht liegen möchte – muss nichts mit dem wickeln an sich zu tun haben, sondern sie fühlen sich ‚ausgeliefert‘ und wehrlos – dann kann man anbieten, dass das Kind steht oder sitzt.

Außerdem kann man fragen ob das Kind mithelfen möchte – Kinder sind sehr kooperativ – vielleicht mit einem zweiten Waschlappen/Feuchttuch sauber machen lassen, frische Windel halten etc.

Zudem können wir einen schönen Wickelplatz gestalten – Heizung anmachen, Windel vorher auf der Heizung wärmen , eine schöne Lichterkette aufhänger o.ä. .

Diese Tipps helfen nicht immer – aber das muss es auch nicht, denke ich – ein Kind muss nicht immer perfekt ‚funktionieren‘.


Je entspannter wir sind, desto entspannter wird es auch für unsere Kinder.

Vielleicht probiert Ihr es auch aus – und vielleicht habt Ihr auch noch Tipps und Tricks, welche ich hier nicht aufgelistet habe? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

„Lass sie auch mal meckern!“| oder aber: Bedürfnisorientiert handeln

Ein Baby schreit – die Mama beachtet es nicht, ‚ist ja gut für die Lungen‘ – zumindest sagen das ja viele.

Auch ich musste mir letztens anhören:

‚Ja, lass sie doch mal meckern‘

Wozu? Was habe ich und vor allem – was hat mein Kind davon, wenn es schreit, weint und Angst hat?

Oh stimmt, ich vergaß – ein Baby will die Eltern nur ärgern .

Bedürfnisse? – Na, eben wurde doch gestillt und Windeln gewechselt! Das Baby trotzt!

Ich bin fast an die Decke gegangen vor Wut!

Mein Baby will nicht einen – für sichvöllig fremden Menschen angucken und auf dessen Arm sein.

Mein Baby möchte bei mir sein – in Sicherheit gewogen – zum verstecken, wenn es sein muss.


Babys ‚meckern‘ nicht ohne Grund.

Irgendein Bedürfnis ist nicht erfüllt – sei es, dass es Pipi muss, gestillt werden will oder einfach bei Mama oder Papa sein will.

Dies verweigern? 

Es führt zu schlimmen Ängsten des Babys – das Urvertrauen kann nicht richtig aufgebaut werden und es fühlt sich allein gelassen.

Ein Baby kann einem noch nicht sagen, was ihm fehlt und was es gerade möchte, aber niemals schreit ein Baby ‚aus Spaß‘ oder um jemanden zu ärgern, nerven oder sonstiges.

Schreien stärkt die Lunge?

Dann will ich mal sehen wie lange jemand schreien kann – nach einiger Zeit wird man heiser und es tut einem der Hals weh.

Man würde es also logischerweise nicht machen, aber dem Baby traut man so was zu und findet es gut?

Mein Mutterinstinkt sagt mir, dass mein Baby mich bzw etwas braucht, wenn es schreit.

Natürlich hat man nun die Option, den Schnuller zu geben und dann ist das Kind ruhig .

Ist es das was wir wollen – Ruhe?

Wenn es das wirklich ist – warum haben wir dann ein Kind bekommen, schließlich wussten wir doch, dass ein Baby schreit und nicht nur schläft, pupst und trinkt.

Und ist es das was das Baby will? Ruhig gestellt werden mittels eines Schnullers ?

Ich habe nichts gegen Schnuller, aber der Einsatz eines solchen sollte doch sehr bedacht werden .

Erst Nähe, Trinken und andere Sachen anbieten – danach kann man immer noch den Schnuller plus Nähe anbieten.

Wieso steckt es – vor allem in der älteren Generation – so tief in den Köpfen, dass die Babys schreien müssen – ihre Bedürfnisse ignoriert werden sollten ?

Damals – zur Zeit des Nationalsozialismus – sollten die Babys nicht verweichlicht werden – wobei ich mich frage , ob es nicht genau das bewirkt – eingeschücherte Kinder, welche schnell zerbrechen .

Bildquelle http://www.liliput-lounge.de

Aber wissen wir es nicht besser ? Jetzt , wo wir doch in einer Zeit leben, in der wir auf unseren Mutterinstinkt hören können und dürfen – da hören wir lieber auf andere – weil sie ja mehr ‚Erfahrung‘ haben.

Und wenn es dann auch noch solch tolle Bücher wie JKKSL gibt – ja, das macht mich sprachlos.

Nein – eigentlich macht es mich sprachlos, wie eine Mutter ‚guten Gefühls‘ , solch eine Methode anwenden und durchziehen kann.

Mir blutet ja schon mein Herz wenn mein Baby weint und ich sitze gerade auf dem Pott – vielleicht ein Grund warum ich sie nun immer mitnehme.

Ich kann nur sagen : Fangt an auf euren Mutterinstinkt zu hören und darauf zu vertrauen!

Habt ihr auch schon mal solche Kommentare an den Kopf geknallt bekommen? Wie habt ihr reagiert?

Kinder Schokobon Cupcakes

Ich habe vor einiger Zeit mit meiner Großen, die mich natürlich sehr unterstützt hat, leckere Schokobon Cupcakes gebacken.

Nicht nur, dass die Schokobons an sich schon sehr lecker sind, nein, dann beißt ihr in den Cupcake und er schmeckt auch nach Schokobon! Eine Geschmacksexplosion 🙂

Alles was ihr benötigt, habe ich hier einmal für euch aufgelistet:

Zunächst verrührt ihr die weiche Butter mit dem Zucker und dem Ei.

Dann das Salz, Kakao, Mehl und Backpulver hinzufügen. Zum Schluss die Milch Schlückchenweise hinzugeben und verrühren.

Den Teig gebt ihr dann in eure Backförmchen (Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze). Der Teig reicht für 12 Cupcakes. In die Mitte legt ihr nun (nicht reindrücken!) jeweils einen Schokobon.

Das ganze wandert nun für ca 18 Min in den Ofen.

Das Frosting macht ihr genau so , wie in meinem letzten Post, ihr gebt am Ende aber noch die gehackten Haselnüsse und rührt sie unter das Frosting.

Ihr gebt nun das Frosting auf die abgekühlten Cupcakes und verteilt noch ein paar gehackte Haselnüsse drauf und 2 Schokobon-Hälften.

Das war’s dann schon.

Super lecker, super einfach super schnell!

Viel Spaß beim nachbacken!

Eure Lisa

Unerzogen oder doch lieber Erziehung?

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr mit dem Thema ‚Erziehung‘ bzw eher mit dem ‚Unerzogen‘.

Ein sehr emotionales Thema – jedenfalls für mich.

Ein sehr weitreichendes Thema – gibt es einen richtigen Anfang und ein Ende? Gibt es ein Ziel? Was versuchen wir mit Erziehungsmaßnahmen?

Ich hatte eine sehr schwere Kindheit – ja sie hat mich geprägt und geformt – das möchte ich für meine Kinder nicht.

Was bedeutet für mich ‚Erziehung‘ ?

Das Kind hat das zu machen, was das Elternteil zu sagen hat.

Das Kind hat sich unterzuordnen und die Eltern stellen klare Regeln und Grenzen auf.

Für mich persönlich nutzen einige Eltern ab und zu gerne mal diese ‚Macht – des – Erwachsenen-seins‘ aus.

„Mach dies nicht – mach das nicht.“
„Hol mir dies – hol mir jenes“
„Nein! Nein! Nein!“

Solche und andere Sätze haben meine Kindheit geprägt.

Entscheidungen selber treffen? Als Kind?!

Ein Kind ist nicht in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen – ja wirklich, das höre ich so oft – ich wäre so froh gewesen wenn ich es hätte dürfen!

„Du brauchst richtige Winterschuhe, diese hier kaufen wir!“
„Deine Haare müssen geschnitten werden, du kannst ja kaum noch was sehen!“

Für einige Eltern stellt sich sicher nun die Frage ‚Ja und ? Das sind doch ganz normale Sachen und tut dem Kind nicht weh! Wo liegt das Problem?‘

Ich kann nur aus eigenen Erfahrungen sprechen – es ist schrecklich als eigener Mensch (dabei ist es egal ob Kind oder Erwachsener!) keine ‚Kontrolle‚ über den eigenen Körper haben zu können!

Die Schuhe, welche die Eltern ausgesucht haben, findet das Kind hässlich – es findet sich selbst also hässlich wenn es die Schuhe trägt – es ist unangenehm und peinlich!

Der kurze Pony gefällt dem Kind nicht – es findet sich selbst mit Pony hässlich und schämt sich für die Frisur.

‚Es ist kalt draußen, zieh dir deine Jacke an!‘

Es scheint aber vielleicht gerade die Sonne – wieso sollte das Kind dem Elternteil glauben?

Sollte es nicht lieber selbst einmal vor die Tür gehen – und dann entscheiden ob es wirklich notwendig ist eine Jacke anzuziehen?

Wir nehmen unseren Kindern zu viele Entscheidungen ab – wie sollen sie dann – wenn es drauf ankommt – mit gutem Gefühl selbst entscheiden können?

Und wenn es um das Äußere (Kleidung, Haare etc) unserer Kinder geht – sollten wir sie dann nicht selbst entscheiden lassen?

Ich habe noch nie zu einem anderen Erwachsenen gesagt:

 ‚Zieh dir deine Jacke an, es ist kalt draußen!‘

‚Schneid dir deine Haare, du kannst ja kaum noch was sehen!‘

‚Geh jetzt ins Bett, es ist schon spät!‘.

Wieso ich das noch nie gemacht habe?Ja, macht man so was denn? Sagt man einem erwachsenen Menschen was er zu tun und zu lassen hat? (Arbeit wird mal ausgeschlossen)

Nein, tut man nicht! Einfach weil dieser Mensch für sich selbst entscheiden kann!

Und ein Kind ist nichts anderes als ein junger Mensch! Es ist nicht unfähig dazu eigene Entscheidungen zu treffen – sich selbst schön oder hässlich zu finden – sich wohl oder unwohl zu finden.

Machtkämpfe gehören in vielen Familien zum Alltag.

‚Trotzen‘ nennt man es ja gerne.

‚Kein Bock‘ haben die kleinen Teufelskinder.

Von uns Erwachsenen wird auch nicht verlangt , dass wir alles mitmachen.

Wenn ich keine Lust habe eine Mütze aufzusetzen, dann lass ich es.

Wenn das Kind es nicht will – ja, Pech gehabt. Mama und Papa sagen es aber, also wird es gemacht. – Und natürlich brüllt es, wirft sich auf den Boden und weint ! 

Es fühlt sich hintergangen , nicht ernst genommen und eigene Entscheidungen? Gibt’s nicht!

Nun, was bedeutet Unerzogen für mich?

Ganz klar: eigene Entscheidungen treffen dürfen.

Oft wird einem dann vorgeworfen , man wäre unverantwortlich und würde sein Kind Gefahren aussetzen.

‚Ja und dann gibst du deinem Kind Alkohol und Zigaretten , nur weil es das will oder was?‘

Nein, natürlich nicht! Sollte es mal zu diesem Fall kommen, dann wird erklärt , dass es das nicht haben darf (Gesetze etc) .

Ich gehe mit meinen Kinder – bzw mit der Großen – in Beziehung.

Sie wird vorher gefragt oder auf etwas Aufmerksam gemacht – Anziehen findet die Große zur Zeit ganz schlimm, dann frage ich vorher :

„Willst du den Pulli anziehen?“

Wenn sie dann ‚Nein‘ sagt, dann ist das völlig in Ordnung – vorallem wenn wir nicht vor haben raus zu gehen in der Zeit.

Machtkämpfe gibt es keine – es ist wirklich so viel entspannter! Nicht nur für uns Eltern – auch für unsere Kinder!

Ich persönlich habe das Gefühl, dass sie auch besser entscheiden kann, dadurch, dass wir ihr die Chance geben!

Ich gebe ihr nicht von vornherein das Gefühl, dass sie nicht dazu in der Lage ist selbst zu entscheiden!

Wenn sie keine Jacke anziehen will – weil sie nicht weiß, dass es draußen kalt ist, woher auch? – dann geht sie halt ohne.

Ich nehme die Jacke mit und biete sie draußen nochmal an – siehe da, sie merkt , dass es ihr zu kalt ist und zieht sie freiwillig an. 

Für mich gibt es kein richtig oder falsch – ich brauche meine Kinder nicht so hinformen wie ich sie gerne hätte, es ist toll so wie sie sind – das brauche ich nicht ändern.

Wir sind hier ja nicht bei „Wünsch dir was“ und forme dein Kind so hin, wie du es gerne hättest.

Puh, das wäre schlimm – für mich jedenfalls.

Dieses Thema ist für mich so umfangreich – ich mache dazu nochmal einen weiteren Blog Post (wenn gewünscht?).

Wie seht ihr es denn? Lieber Unerzogen oder Erzogen?

Die Vor- und Nachteile eines Familienbetts

„Was? Die schlafen immer noch bei euch?“

„Die werdet ihr nicht mehr los“

Ja, wer kennt sie nicht, die typischen Sprüche und Ratschläge der Verwandtschaft, Freunden und anderen Außenstehenden.

Und jede Familie, welche ein Familienbett besitzt, hat irgendwann ihre 16jährigen , vollpubertierenden Kinder jeden Abend neben sich gekuschelt.

Hört sich doch realistisch an, oder nicht?

Zuerst einmal frage ich mich – wie zur Hölle kommt man auf solch eine Idee?!

„Man braucht doch auch Zeit für den Partner“

Ja stimmt, ich kann auch nur im Schlafzimmer Zeit mit meinem Partner verbringen, es gibt ja nicht weitere 4 Zimmer (ohne den Flur gerechnet) in denen man – in welcher Art und Weise auch immer – Zeit verbringen kann.

Und wieso kommen solche Aussagen immer von Leuten, die niemals ein Familienbett hatten?

Langsam hängen mir diese Kommentare aus den Ohren.

Ein genervtes „Ja und es tut uns allen gut“ folgt dann meist von mir.


Nun kommen wir mal zu den Vorteilen eines Familienbettes: 

  • Nähe, Geborgenheit und Sicherheit für alle Personen (besonders wichtig für die Kinder)
  • Stillen, Wickeln, Windelfrei etc ohne den Raum verlassen zu müssen.
  • entspanntes Schlafen, dadurch, dass die Eltern – ohne den Raum verlassen zu müssen – nach den Kindern gucken können
  • es ist nie jemandem kalt (gut, dieser Punkt ist mehr als Scherz, aber hey, es ist doch so.)

Nächtliches Aufwachen des Kindes – der Raum muss nicht verlassen werden, dadurch kommt man schneller wieder zum schlafen selbst

Die Nachteile des Familienbettes:

  • Füße im Gesicht
  • Decken werden weggestrampelt
  • hin und her wälzen um eine geeignete Schlafposition zu finden (Eher von der Kinderseite ausgehend)

Was ist das Besondere am Familienbett?

Es gibt einfach so viele Möglichkeiten um ein tolles Familienbett zu gestalten, vorallem die Männer finden es toll die Werkzeugkiste hervorzukramen und ein eigenes, großes Bett zu bauen.

Die Bindung zwischen Kind und Eltern wird massiv gestärkt! (Soll nicht heißen, dass eine Familie ohne Familienbett eine schlechtere Bindung zueinander hat!)

Ich liebe unser Familienbett, es ist praktisch und ich liebe es mit meinen Kindern Abends nochmal so richtig in Ruhe zu kuscheln – tagsüber wird ja mehr getobt und gespielt als gekuschelt.Ein ‚richtiges‘ Familienbett haben wir noch nicht – ich träume ja auch von einem, welches eine ganze Wand breit ist (hier bitte einen verträumten Blick vorstellen)


Wie sieht euer Familienbett aus? Habt ihr eins? Wenn nein, was sind eure Gründe? Und wenn ja, was liebt ihr daran am meisten?

Kindliches Chaos VS Elterlicher Ordnungszwang

Es ist halb acht im Norden Deutschlands – ich bin mir ziemlich sicher auch im restlichen Deutschland.

Ich trinke gerade einen Kaffee , habe die Kleine auf meinem Schoß und bewundere das Chaos vom gestrigen Abend.

Überall liegen Bauklötze und Puppen.

Ich habe mittlerweile aufgegeben alles perfekt zu haben – wobei ich damit eigentlich auch manchmal etwas unglücklich bin.

Wie oft habe ich versucht früh aufzustehen um aufzuräumen – damit es eine halbe Stunde später wahrscheinlich noch schlimmer als vorher aussieht. 

Mal schnell abwaschen – dort etwas Spielzeug wegräumen – oh, den Wäscheberg kann man schon „Mount Wäscherest“ nennen. (Mensch, bin ja richtig stolz auf meine Kreativität heute.)


Sein wir mal ehrlich, wer ist schon perfekt – in allem?!

Ich ‚befolge‘ nun seit einiger Zeit die FlyLady Methode (gibt auch bei Facebook eine super Gruppe dazu) und ich muss sagen – JA, es klappt wirklich!

Unordnung DARF sein!
Unordnung ist IN_ORDNUNG (wow, hier hab‘ ich mich wirklich übertroffen!)

Klar, es kommt immer drauf an was für einen Unordnung ist.

Hier und da ein bisschen Spielzeug – und ja, auch etwas schmutzige Wäsche im Wäschekorb ist human.

Wenn sich natürlich schon kleine Müll-Völker bilden, wo es in jedem Zimmer einen neuen und noch größeren Anführer gibt und sie sich vermehren als ob es kein morgen mehr gibt – ja dann, ist es wirklich dringend Zeit etwas zu ändern.

Diese tagtäglichen Großputz-Aktionen müssen nicht sein!

Diese kostbare Zeit widmen wir lieber unseren Kindern!

Jeden Tag ein bisschen und dann ist hier und da ein bisschen Spielzeug schon gar nicht mehr so schlimm – finde ich.

Ich bin normalerweise ein halber Perfektionist – mich an ‚Chaos‘ zu gewöhnen war sehr schwer. 
Mithilfe meiner Routinen kann ich für mich aber einen Kompromiss eingehen. 

Meine Kinder dürfen – ganz klar und ohne wenn und aber – über all spielen.

Es liegt an mir , dass ich also auch akzeptiere, dass sie in ihrem Alter nicht alles wieder wegräumen .

Worauf ich eigentlich hinaus will ist :

Kinder sind nur einmal klein , irgendwann wird die ‚Spielphase‘ vorbei sein, wir werden es vermissen die Spielsachen aufzuräumen bzw sie überhaupt spielen zu hören!

Das Leben ist zu kurz um nur an die Ordnung zu denken. Nutzen wir die Zeit lieber um sie mit unserer Familie zu nutzen.


So, Kaffee alle – Kinder wach – bis dann!

Zucchini Suppe

Ich liebe es im Winter eine leckere Suppe zu zaubern. Diese Zucchinisuppe ist nicht nur lecker, sondern auch noch gesund!

Da ich eine Person bin, die nicht gerne Stundenlang am Stück in der Küche steht zum schneiden und umrühren etc, finde ich diese Suppe echt genial. Sie dauert mit allem drum und dran ca 30min, von denen ihr vielleicht 10-15 (verteilt , nicht am Stück) in der Küche steht.

Hier die Zutaten die ihr benötigt :

  • 4-5 große Kartoffeln (ca. 300g)
  • 900ml Gemüsebrühe
  • 2 Zucchini
  • Salz und Pfeffer


Optional:

  • eine halbe Packung Schinkenwürfel
  • 1 Becher Créme fraîche

(Ihr könnt ganz zu Anfang auch noch eine Zwiebel hinzufügen, ich lasse sie gerne weg.)

1. Kartoffeln schälen und in große Stücke schneiden, in einem Topf mit etwas Öl andünsten und die Brühe hinzufügen, zum kochen bringen und 10 Minuten weiter köcheln lassen (auf mittlerer Stufe)

2. Zucchini putzen und in grobe Stücke schneiden, ca 50g oder ein sehr großes Stück, übrig lassen und würfeln. Die groben Stücke kommen dann zu den Kartoffeln hinzu und werden 5 Minuten mitgekocht.

3. In einer Pfanne mit Öl die Schinkenwürfel schön knusprig anbraten, dann die Zucchiniwürfel hinzufügen und etwas bräunen.

4. Einen Esslöffel Créme fraîche zu der Suppe geben und alles pürrieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

 

Suppe

 

Die Suppe in einem tiefen Teller oder einer Schale servieren, etwas Créme fraîche glatt rühren, auf die Suppe geben und die Schinkenwürfel & Zucchiniwürfel auch oben drauf geben. Fertig.



Bon Appetit.

Eure Lisa

Ferrero Rocher Nutella Cupcakes

Cupcakes

Heute habe ich diese leckeren Cupcakes gebacken. (Gefunden auf Pinterest)

Hier sind alle Zutaten, die ihr für die Cupcakes braucht :

Teig:

  • 85g Zartbitterschokolade
  • 160g Butter
  • 160g Mehl
  • Backpulver
  • 120g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier (ich habe 3 genommen, das reicht auch)
  • 1 Prise Vanillezucker (ich habe ein ganzes Päckchen genommen)

Für die Dekoration und das Frosting:

  • Schokoladen Glasur (alternativ etwas Nutella und etwas Milch im Wasserbad erhitzen)
  • Gehackte Haselnüsse
  • 12 Ferrero Rocher
  • 160g Butter
  • 210g gesiebter Puderzucker
  • 30ml Milch
  • 40g Nuttel oder andere Haselnusscreme

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 180°C Ober und Unterhitze vorheizen.

2. Ein Wasserbad schonmal vorheizen und darin die Butter und die Schokolade schmelzen. Gelegentlich umrühren.

3. Mehl mit Backpulver vermischen

4. Zucker, Salz, Vanillezucker und Eier schaumig rühren.

5.Mehlmischung und Schokoladenmischung abwechselnd zu dem Schaum geben und verrühren.

6. Teig in die Muffinförmchen füllen (reicht für 12 Stück) und für 20 Minuten backen.

Wenn die Muffins fertig sind, lasst ihr sie für 15-30 Min abkühlen.

Dann taucht ihr die Oberseite des Muffins in die Schokoladen Glasur , verteilt gehackte Haselnüsse obendrauf und lasst es trocknen. (alternativ geht auch in den Kühlschrank stellen.)

In der Zwischenzeit rührt in den Zucker mit der Butter schaumig und gebt dann nach und nach die Milch hinzu.

Mit einem Teigspachtel rührt ihr die Haselnusscreme ein.

Das Frosting macht ihr dann mithilfe eines Spritzbeutels o.ä. auf die Muffins.

Obendrauf einen Klecks Schokoglasur und einen Rocher.

Et voilà. Fertig 🙂

4 Monate geborgen und geliebt | Geburtsbericht

Heute bist du 4 Monate alt.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich am Abend  (25.08.2015)vorher aufgegeben habe, und damit klar kam, dass du wohl wirklich erst am errechneten Geburtstermin kommen möchtest.

Ich hatte ein neues Wollknäuel gekauft, die Farben schaust du heute ganz interessiert an, und ich wollte doch noch vor der Geburt ein gehäkeltes Stück fertig bekommen.

Ich häkelte bis tief in die Nacht, deine Schwester und Papa haben schon geschlafen.
Irgendwann musste auch ich schlafen.

Ein bis zwei Stunden nachdem ich eingeschlafen bin, wachte ich auf.

Damals dachte ich, dass deine Schwester unruhig war, aber das warst du.
Ich hätte plötzlich einen kurzen , schmerzhaften Schmerz im Bauch.

Das es losging , wusste ich da noch nicht.

Ich setzte mich etwas auf, in dem Moment platzte mir die Fruchtblase und die Wehen gingen los.
Papa hat mir zunächst gar nicht geglaubt und hat weiter geschlafen.
Waren wir nicht auch erst eine Woche vorher im Krankenhaus wegen Wehen?

Aber dieses Mal war es anders.

Ich machte mich fertig und nahm dieses Mal sogar die Kliniktasche mit.
Deine Oma hat uns ins Krankenhaus gefahren.
Sie hat dann einen etwas längeren Umweg genommen, um nicht zu sagen, dass sie sich Verfahren hat.

Ich dachte , ich müsse dich im Auto bekommen.
Wir haben es dann ja aber doch noch ins Krankenhaus geschafft.

Dort hat mich eine super liebe Hebamme in Empfang genommen.

Ich kam erstmal kurz ans CTG und war überglücklich – ich hatte wirklich starke Wehen!
Bescheuert , aber ich habe mich wirklich auf diese Schmerzen gefreut.
Die Hebamme untersuchte mich – machte es etwas spannend und erzählte mir dann, dass der Muttermund schon bei 5cm wäre!

Ich habe mich so gefreut, nicht wieder nachhause zu müssen!
Die Badewanne wurde mit Wasser gefüllt – ich wollte dich doch so natürlich wie möglich bekommen.

Das Wasser hat mir die Steißschmerzen genommen – es war alles so perfekt.

 Um Ca 6:10 Uhr morgens kamen dann die Presswehen und um 6:25 Uhr warst du da – endlich!

Monate

Du hattest die Nabelschnur um den Hals und ich hab dich nur angesehen und gesagt „Oh nein, oh nein“.
Ich war total neben der Spur, du warst endlich da.

Ich hatte dich endlich auf meinem Arm, aber dennoch weiterhin, ganz nah an meinem Herzen.

Du bist schon so groß geworden und wenn du mich während des Stillens anlächelst , macht es den grauesten Tag wieder bunt.

Ich liebe dich!

die-besten-Stoffwindeln.de |Review | Werbung

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Ich habe ein paar Stoffwindeln bei die-besten-Stoffwindeln.de bestellt und konnte sie nun auch schon einige Zeit lang testen und freue mich, euch davon zu berichten.

Zu allererst möchte ich erwähnen, dass der Kundenservice/Kundenkontakt einfach super ist.
Ich habe nach bestimmten Windeln gefragt und immer tolle Antworten und entsprechenden Links bekommen. 

Ich habe mich letztendlich für diese zwei Windeln entschieden:

Ich bin von beiden sehr begeistert! 

Wir haben nach neuen Nachtwindeln gesucht, da es hier oft das Problem mit auslaufenden Windeln gibt.

Da ich auch mal ein anderes System als die Höschenwindel + Überhose testen wollte, haben sie mir die BestBottom Überhose empfohlen.

Ich habe dazu eine Nachteinlage mitbestellt , da lege ich nur noch eine weitere Einlage rein und das reicht dann. Finde ich einfach super!

Auch die Beinbündchen passen hier perfekt und da es eine OneSize Windel ist, ist sie auch für kleinere/schmalere Kinder geeignet.

Die TotsBots Bamboozle ist auch einfach super.
Sie ist einfach soo kuschelig weich , ein Traum für Babys Po und Haut. 
Dort ist noch eine einknöpfbare Einlage bei, hier reicht es wieder aus, wenn wir zusätzlich eine weitere Einlage hineinlegen.

Zudem konnte ich auch noch Snappis und Boingos vergleichen.

Ich muss ehrlich sagen, ich finde beide super!

Jedoch habe ich immer etwas angst, dass mir so ein Snappi reißt, da es ja doch einige Spannung aushalten muss.

Auch das Rockin Green! Waschmittel konnte ich testen.

Beides hatte einen angenehmen Geruch nach dem waschen, ist mir persönlich aber auf Dauer zu teuer und ich greife dann lieber zu Waschmittel, welches ich in meiner Umgebung bekommen kann.

Ich konnte auch einige Vlieseinlagen testen.
Zum einen von TotsBots und von Little Lamb.
Mir persönlich gefällt das Vlies von TotsBots mehr, da das LittleLamb Vlies sehr breit ist und ich es sogar falten musste.

Für größere Kinder/Windeln sicher geeignet, hier leider nicht.

Alles in allem bin ich mit allem zufrieden und kann euch auch alles mit gutem Gewissen empfehlen 🙂

Eigene Erfahrungen zu sammeln ist wichtig!

Kinder sind von Natur aus sehr neugierig und ja sie sehen Gefahren nicht wie wir Erwachsenen.

Gibt es überhaupt Gefahren?
Schätzen wir vielleicht einfach nur viele Sachen gefährlich ein und wollen unsere Kinder, schon bevor überhaupt etwas passieren könnte, beschützen?

In manchen Situationen ist es sicher von Vorteil vorausschauend denken zu können.

Ich selber lerne gerade.

Ich lerne von meinem Kind.

Dass es in Ordnung ist Sachen auszuprobieren, sich und die Umwelt zu erkunden und dass man Erfahrungen sammeln muss, sonst wird man nie die Gefahr darin selbst sehen und verstehen können.

Woher sollen unsere Kinder wissen, dass etwas Gefährlich sein könnte, wenn sie es nie ausprobieren?

Erfahrungen

Die Angst die wir um unsere Kinder haben, wirkt sich auf unsere Kinder aus.

Sie werden vorsichtiger, vielleicht sogar zu vorsichtig.

Entdecken vielleicht nichts mehr ohne uns vorher zu fragen.

Es ist unsere Aufgabe sie aufzufangen, zu trösten und zu ermutigen wenn sie bereits hingefallen sind und nicht sie aufzuhalten , weil wir denken, sie könnten fünf Schritte weiter plötzlich stürzen.

Kinder müssen Erfahrungen sammeln, positive genauso wie negative, um eventuelle Gefahren selbst einschätzen zu können, vor allem wenn wir mal nicht da sind um es ihnen zu sagen.

Lasst uns sie genau darin unterstützen.

Auf das Herz hören

Heute war ich mit meiner kleinen Tochter wieder bei der Physiotherapie. 

Das war die achte Sitzung dort. 

Warum ich das erzähle?

Es wäre nie soweit gekommen, hätte ich nicht auf mein Herz gehört und eine zweite Meinung eingeholt.

Meine kleinste kam spontan zur Welt. Es war einfach eine traumhafte Geburt, die ich mir auch sehnlichst herbei gewünscht habe. 

Ich habe ambulant entbunden und war dann auch am nächsten oder übernächsten Tag bei dem Kinderarzt.

Laut Kinderarzt war alles super, keine Blockade , aber eine Lieblingsseite. 

Da dachte ich mir noch nichts bei, das hatte meine große Tochter auch anfangs. 

Bei der U3 dann wieder, keine Blockade, aber immer noch die Lieblingsseite.

Da fing ich an mich zu fragen ob wirklich alles gut ist. 

Wieso hatte sie diese Lieblingsseite?
Wieso verbesserte es sich nicht , obwohl ich die ärztlichen Ratschläge befolgte?

Ich suchte also eine andere Ärztin auf.

Sie überwies mich sofort zur Physiotherapie

Gesagt getan, aber nach der dritten Sitzung und vielem Geschrei , gab es keinerlei Fortschritte. 

Sie überwies mich zu einem Kinderorthopäden.

Dort wurde festgestellt , dass sie eine Blockade im Atlaswirbel hat. Es wurde dort gleich behandelt und ich habe zuhause auch schon Verbesserungen gesehen. 

Herz

Hätte ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört , sondern wiedermal dem Arzt geglaubt und vertraut, dann hätte sie sicherlich immer noch ihre „Lieblingsseite“.

Ärzte sind keine Spezialisten in allem. Sie sind keine Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Orthopäden, Stillberater und vorallem keine Erziehungsratgeber!

Hört auf euch und euer Kind!


Habt ihr auch schon Erfahrungen gemacht, wo ihr froh wart, auf euer Herz gehört zu haben?

Ein Kind muss nicht durchschlafen!

Bald ist Weihnachten , das heißt ich darf mir wieder tausende Fragen und Kommentare bezüglich des Stillens, Familienbett und Durchschlafens anhören.

„Ein Kind MUSS durchschlafen!“ , höre ich immer wieder.

Wieso muss es das?

Schlafe ich denn durch? 

Werde ich mit irgendwelchen Grießbreien vollgestopft , damit ich durchschlafe?

Nein!

Wozu sollen das unsere Kinder also tun und wieso sollen sie es lernen?!

Mein Kind ist gerade erst auf die Welt gekommen, muss mit der ganz neuen Situation zurecht kommen , dann wird noch von allen Ärzten gefordert, dass es dies und das zu einem bestimmten Zeitpunkt schon können muss.

Dieser zeitliche Druck (der übrigens völliger Quatsch ist, da jeder Mensch sich nun mal anders entwickelt!) stresst die Mutter total und das überträgt sich dann auf das Baby.

Wieso wird von so kleinen Wundern so viel abverlangt?

Sollten wir nicht einfach diese Anfangszeit genießen und es lockerer sehen?

Man bemerkt die Fortschritte unserer Kinder viel besser , wenn man von seinem Kind nichts verlangt, wenn man sich keinen Druck macht.

Ich sehe bei meinen beiden Töchtern jeden Tag neue Fortschritte.

Klar, es gab auch schon Zeiten wo ich mich gefragt habe, warum einige Kinder mehr sprechen als meine 17 Monate alte Tochter.

Ich wollte unbedingt, dass sie irgendwelche Wörter nachspricht. Es hat nicht geklappt.

Ich lasse ihr die Zeit und seit ich mit ihr mehr kommuniziere und mehr auf ihre Gestik achte, verstehe ich sie deutlich besser. Ihr Wortschatz ist nicht unbedingt größer geworden, aber ich verlange es auch nicht von ihr.

Sie schläft nicht durch , ich verlange es aber auch nicht. Sie wird es schon noch machen, irgendwann.

 durchschlafen

Jeder Mensch wacht Nachts auf!

Es wird aber vergessen.

Genauso wie jeder Mensch träumt, oft wird es aber vergessen.

Auch ich kenne diese Tage , an denen die Nächte schrecklich anstrengend waren, man am liebsten den ganzen Tag schlafen würde und sowieso alles schief läuft.

Aber haltet euch immer vor Augen, wollt ihr wirklich euer Kind mit irgendeinem Brei vollstopfen (ja das Wort ist gemein, aber es trifft es einfach am besten) , damit der kleine Magen und der Darm so viel zu tun hat,dass sie keinen Mucks von sich geben in der Nacht? Dass es sie völlig anstrengt ?

Je gelassener wir mit allem umgehen, desto besser werden auch unsere Kinder schlafen.

Bedeutet aber nicht, dass sie durchschlafen 😉

Stillen in der Öffentlichkeit

In der letzten Zeit höre und lese ich viel über das Stillen, dass es eklig sei, gar nicht gesünder wäre als Flaschenmilch und in der Öffentlichkeit schon fast ein Tabu-Thema ist.


Wieso ist das Natürlichste für manche Menschen pervers und störend?

Essen und trinken diese Menschen nur für sich alleine? Auf der Toilette oder in einer Umkleide zurückgezogen? Mit einem gigantischen Schal über dem Kopf? 


Hört sich alles doch sehr ins lächerliche gezogen an und niemand würde es so machen oder?

Witziger Weise wird genau das von Säuglingen und Müttern verlangt! 

An jedem Zeitschriftenständer sieht man mehr Brust als bei einer stillenden Mutter.

In jeder Werbung, jedem Magazin und es gibt ja auch noch soetwas wie Stripteas. 

Ist es nur in Ordnung die Brust zu zeigen (was stillende Mütter so gut es geht zu kaschieren versuchen) wenn man Geld damit verdient?

Ich stille meine Tochter über all. Wieso denn auch nicht? 

Ich setze mich ja auch in ein Café um ein Getränk zu trinken und nicht um heimlich unter einem Haufen Kleidung versteckt etwas zu trinken. 

Stillen

Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis welches gestillt werden muss. 

Und ein schreiendes Baby ist doch viel störender (und für Mutter und Kind ziemlich stressig) als ein glückliches Baby, welches gestillt wird, weil es hunger hat.

Wie steht ihr zum Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ und wie findet ihr die negativen Aussagen dazu?

geborgen und geliebt

geborgen

Ich dachte immer, dass ich wüsste was Liebe und Geborgenheit bedeutet.

Klar, Liebe, wenn man jemanden kennen lernt, wo es einfach gefunkt hat. Mit dem man sich von Anfang an gut versteht und man sich (fast) jeden Tag sieht.

Geborgenheit, wenn man sich Zuhause in eine Decke einkuschelt, einen Kaffee trinkt und mit dem Partner kuschelt.

An dem Tag, als meine erste Tochter geboren wurde, erfuhr ich wirklich, was Liebe und Geborgenheit bedeutet.

 

Niemals hätte ich gedacht, dass ich soviele Gefühle für jemand anderes entwickeln könnte.

Jemanden 24 Stunden um mich rum haben könnte und es toll finden würde.

Lasst sie bloß nicht in eurem Zimmerschlafen„, haben sie gesagt.

Du verwöhnst es nur und wirst es nie wieder los„, haben sie gesagt.

Aber will ich das denn? Sie gehen lassen

10 Monate trug ich sie unter meinem Herz und es war so selbstverständlich alles.

10 Monate in denen sie mein aufgeregt pochendes Herz hörte, als ich ihr Herz beim CTG hörte, sie Fruchtwasser schlucken sah beim Ultraschall.

10 Monate voller Freude habe ich auf mein Baby gewartet, um sie letztendlich alleine zu lassen?

Nein! Das konnte ich nicht. Ich habe auf mein Herz gehört und sie bei mir schlafen lassen, denn da gehört sie doch hin? An meine Seite, eine vertraute Person, dessen Herzschlag sie beruhigte.

Verwöhnen? Mit Liebe und Geborgenheit?

Auf jeden Fall! Denn das wünscht sich doch jeder! Wieso also unsere eigenen Kinder nicht?

Was bedeutet denn überhaupt Liebe und Geborgenheit?

Geborgenheit ist Nähe, Sicherheit , eine bestimmte Person, das eigene Zuhause.

Liebe beschreibt eine besondere Bindung zwischen zwei oder mehr Menschen, welche für Außenstehende nicht zu se
hen ist.

Wie würdet ihr Geborgenheit und Liebe beschreiben?

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