Du bist gut, so wie du bist.

Mich überkommt in letzter Zeit immer wieder dieses Gefühl.. ein Gefühl von ’nicht genug‘ sein. Nicht gut genug sein. Auf viele Lebensbereiche bezogen. Auf’s Mama sein. Auf diesen Blog. Auf so einiges was ich aufgegeben/gelöscht habe, und es jetzt vielleicht sogar bereue.

Das, was ich meinen Kindern und auch anderen oft sage ist: DU bist gut, genau so wie du bist.
Warum sag ich mir das nicht?
Ein weiterer Satz, den ich meinen Kindern immer sage ist: Es ist schön, wenn Du mich und andere so doll lieb hast, aber vergiss nicht, dass es auch soo wichtig ist, dich selbst lieb zu haben.

Ich glaube ohne selbstliebe, funktioniert die ganze ‚Ich bin gut, so wie ich bin‘ Sache nicht. Mich akzeptieren, wie schwer das ist, wenn das ganze vorherige Leben einem aufgezeigt wurde, was alles schlecht oder verbesserungsbedürftig ist.
Positive Eigenschaften und Stärken von sich selbst aufzählen.. kennt ihr das? MAcht ihr das?

Bei meinem letzten Vorstellungsgespräch sollte ich meine Stärken und Schwächen aufschreiben. Meine Schwächen wusste ich sofort. Meine Stärken? Hab ich welche?
Dieses Ding mit der Selbstliebe ist gar nicht so einfach, wenn man es nicht gesagt bekommt, was alles toll und genau richtig an einem ist.

Das könnte hier ein langer Beitrag werden, warum es in der Kindheit also so unglaublich wichtig ist, den Kindern zu sagen, wie toll und genau richtig und gut sie eigentlich sind. Dass sie zwar hier und da Fehler machen, aber das jedem passiert. Dass nicht alles eine böse Absicht hat.

Doch ich möchte einfach mal nur für uns Erwachsene sprechen. Denn heute habe ich einen schlechten Tag. Einen ‚Ich bin nicht gut genug‘-Tag.

Und mir hat jemand gesagt: Denk immer dran, du bist gut genug.

Ihr bitte folgen. 🙂


Danke. Wirklich, von Herzen, danke. Es ist so schwer, dieses negative, selbstverletzende Denken in positive Gedanken zu verwandeln.

An alle die heute einen schlechten Tag hatten:
Ihr seid nicht alleine. Ihr seid nicht schlecht. Nur eure Gedanken kamen heute vom Weg ab. Und vielleicht gab es blöde Situationen heute und wahrscheinlich wird es noch ganz oft solche Situationen geben. Aber das sind Augenblicke.

Wird diese Situation unser ganzes Leben zerstören? Also, mal ernst gemeint… wahrscheinlich eher nicht. Im fast schlimmsten Fall wird diese Situation negative Gedanken hervorrufen und uns weiß machen, dass der ganze Tag schlecht ist und wir selbst ziemlich blöd sind.

Wir sind gut so wie wir sind. Mit unseren Macken und Fehlern, die jedem von uns passieren. Findet einen Weg eure negativen Gedanken umzuleiten.
Schreibt euren Freunden, auch wenn ihr denkt, dass ihr sie nicht belasten wollt mit euren Problemen. Hört ein trauriges Lied und danach eins , was euch immer super motiviert. Trinkt einen Kaffee/Tee oder für die ganz harten unter euch ein Glas Wasser.

Atmet ein, atmet aus. Schaut eure Kinder an, denen ihr sagt, dass sie gut sind so wie sie sind.
Ihr seid’s auch.

2 Kommentare

  1. Danke fürs teilen Deiner Gedanken, die ich gut nachvollziehen kann. Ich kann mir noch so häufig sagen wie gut ich bin, fühlen ist das was oft fehlt.

    Deswegen sage ich es unseren Kinder zwar auch immer wieder, vor allem aber versuche ich sie aus dem tiefsten inneren bedingungslos zu lieben und es zu Leben. Damit unsere Kinder später als junge Menschen und Erwachsene sich nicht mehr sagen müssen sie seien gut, sondern sich keine Gedanken darüber machen weil es tief in ihren Herzen als Gefühl sicher vorhanden ist.

    Wir Eltern sind aber nicht die Anzeigen die dafür sorgen tragen und Selbstwert beeinflussen können. Die Gesellschaft, das Umfeld auch das trägt alles dazu bei wie wir uns als Menschen fühlen und wahrnehmen.

    1. Da hast du sowas von Recht. Schade, dass es bei der Gesellschaft so unglaublich langsam ankommt. Ein paar Generationen weiter und ich denke dann wird es um einiges besser sein. Wir haben es jetzt ja auch schon besser als noch vor 30-50 Jahren.

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