Geburtsbericht Kind #1| Teil 1

Vor dem Geburtsbericht zu Emilia habe ich mich bisher gedrückt – diese Emotionen und ganzen Eindrücke wieder in mich holen , das ist schwer – wobei ich diese Geburt schon verarbeitet habe  – vielleicht auch nur durch die zweite.

17 Juli 2014 ca 6:30 Uhr

Ich war gerade aufgestanden und hatte etwas „Urin“ verloren, jedenfalls dachte ich es – vielleicht musste ich einfach sehr dringend auf die Toilette und konnte nicht mehr einhalten? So richtig gecheckt habe ich es dort noch nicht, habe dem ganzen auch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt – der errechnete Geburtstermin war ja schließlich erst der 23. Juli.

Nachdem ich mich also zur Toilette begeben habe und die Unterwäsche wechselte , habe ich mich auf die Couch gesetzt – bin kurz danach wieder aufgestanden – und da war es wieder – Tropfen gingen in die Hose.
Zu dem Zeitpunkt habe ich mich ernsthaft gefragt ob ich über Nacht inkontinent geworden bin oder Emilia doof auf der Blase lag.

Ich schrieb meiner Schwiegermutter – da ich bei jedem aufstehen/aufsetzen Flüssigkeit verlor – dass ich zur Frauenärztin gehen werde (war ein weiter Weg) , vielleicht war es ja wirklich die Fruchtblase.

Wenn die Fruchtblase platzt, weiß man das.

Ja, das dachte ich auch, schließlich hat mir das ja jeder gesagt. Und dass das Platzen der Fruchtblase Wehen auslöst – ja, das wusste ich auch. Hatte ich aber nicht – also musste ich wohl zu doof gewesen sein um auf’s Klo zu gehen.

Es war nun ca 8:00 Uhr und meine Schwiegermutter hatte meine SMS nicht ganz gelesen – es kam ein „Guten Morgen, Alles gut?“ als Antwort.
Meine Mutter rief gerade an als ich mich anzog – sie fuhr sofort los und brachte mich zur Frauenärztin.

Sie dürfen nun ins Krankenhaus!

Die Frauenärztin untersuchte mich (zu der Zeit war meine damalige Frauenärztin im Urlaub und ich war bei der Vertretung) und sagte mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht : “ Ja, die Fruchtblase ist geplatzt. Sie dürfen nun ins Krankenhaus!“

Endlich, es war so weit! Ich habe doch so sehr auf diesen Tag gewartet – im übrigen war ich schon öfters im Krankenhaus gewesen, da die andere Frauenärztin bei jeder Wehe auf dem CTG Panik bekam.

Blut! Über all Blut!

Durch oder während der Untersuchung fing ich an zu bluten – alles normal, sagte mir die Frauenärztin. Ja, das beruhigte mich doch sehr!
Bei meiner Mutter angekommen legte ich noch eine Surfbrett-Einlage in die Hose , holte meine Kliniktasche und wir fuhren aufgeregt los.


Noch keine Wehen in Sicht

Wir kamen im Krankenhaus an und uns nahm eine freundliche Hebamme in Empfang – das wird nicht die letzte sein, die ich bei meinem Aufenthalt im Kreissaal, sehen werde.
Ich wurde nochmals untersucht – Muttermund bei einem Zentimeter – wie schon einen Tag zuvor.

Teil 2 folgt später.

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