Es ist nicht immer einfach!

Heute ist Mittwoch – jedenfalls glaube ich das.


Die letzten Tage und Wochen sind wie im Flug vergangen – den Überblick über den Wochentag und das Datum habe ich verloren.

Die Uhrzeit weiß ich fast immer – Schlafenszeit!

Die letzten Nächte waren sehr anstrengend – die Kleine hat mich an meine Grenzen gebracht. Nein – eigentlich , war es der Schlafmangel und das ‚nicht-einfach-wieder-einschlafen-können‚ – Gefühl , weil sie ja gerade munter war.

Was ist, wenn ihr etwas passiert – nur weil ich so egoistisch bin und an meinen Schlaf denke.

Ich war einfach so genervt – Brust wurde abgelehnt , mit dem Schnuller wurde lauthals diskutiert und Rückenlage sowie Bauchlage waren nie in Ordnung – „Du nervst mich!“ – ja , für diesen Satz hasse ich mich – meine Kurzschluss Reaktion.

Wieso kann sie mich nicht verstehen, dass ich einfach meinen Schlaf brauche um eine gute, ausgeglichene Mutter für sie und ihre Schwester zu sein?!

Oder war ich es, die sie nicht verstand?

Da wir tagsüber schon Teilzeit Windelfrei betreiben, hab ich sie ‚Auf gut Glück‘ mal auf das Töpfchen gesetzt – es vergingen 5 Minuten – Nein, eigentlich habe ich keine Ahnung wie lange wir dort saßen , meine Müdigkeit überkam mich wie eine Flutwelle – ich saß dort wie versteinert und konnte einfach nicht mehr.

Aber das Warten hat sich gelohnt ! Sie füllte das Töpfchen – lachte rum, stillte sich an meiner Brust in den Schlaf und ich?

Ich war wach – es war so offensichtlich , dass sie unzufrieden war und trotz allem , habe ich es nicht geschafft , ihr Verhalten richtig zu interpretieren – stattdessen verletze ich sie mit meinen Worten – Reue kommt in mir auf.

Ich sage ihr, dass sie mich nicht nervt – ich liebe sie über alles und entschuldige mich, dass ich nicht verstanden habe, was sie möchte – ich flüstere ‚Gute Nacht mein Engel‘ und gebe ihr einen Kuss auf die Stirn.

Schlafmangel ist nicht schön – und vor allem ist es nicht einfach, damit umzugehen – urplötzlich muss man bereit sein und alle möglichen Informationen aufsaugen, die das Kind einem gibt.

Unsere persönliche Grenze wird durch Schlafmangel schneller erreicht – und trotzdem müssen wir ruhig bleiben – unser Kind ist vielleicht nicht müde und will uns mit Sicherheit auch nicht ärgern.

Es ist schwer , alle Bedürfnisse zu erfüllen, wenn man nicht weiß was nicht erfüllt ist – plötzliches erwachen und Schlafmangel helfen einem dabei auch nicht – wäre ja auch zu schön.

Es ist nicht einfach – aber hat das denn jemand gesagt?

Muss es denn einfach sein?

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