4 Monate geborgen und geliebt | Geburtsbericht

Heute bist du 4 Monate alt.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich am Abend  (25.08.2015)vorher aufgegeben habe, und damit klar kam, dass du wohl wirklich erst am errechneten Geburtstermin kommen möchtest.

Ich hatte ein neues Wollknäuel gekauft, die Farben schaust du heute ganz interessiert an, und ich wollte doch noch vor der Geburt ein gehäkeltes Stück fertig bekommen.

Ich häkelte bis tief in die Nacht, deine Schwester und Papa haben schon geschlafen.
Irgendwann musste auch ich schlafen.

Ein bis zwei Stunden nachdem ich eingeschlafen bin, wachte ich auf.

Damals dachte ich, dass deine Schwester unruhig war, aber das warst du.
Ich hätte plötzlich einen kurzen , schmerzhaften Schmerz im Bauch.

Das es losging , wusste ich da noch nicht.

Ich setzte mich etwas auf, in dem Moment platzte mir die Fruchtblase und die Wehen gingen los.
Papa hat mir zunächst gar nicht geglaubt und hat weiter geschlafen.
Waren wir nicht auch erst eine Woche vorher im Krankenhaus wegen Wehen?

Aber dieses Mal war es anders.

Ich machte mich fertig und nahm dieses Mal sogar die Kliniktasche mit.
Deine Oma hat uns ins Krankenhaus gefahren.
Sie hat dann einen etwas längeren Umweg genommen, um nicht zu sagen, dass sie sich Verfahren hat.

Ich dachte , ich müsse dich im Auto bekommen.
Wir haben es dann ja aber doch noch ins Krankenhaus geschafft.

Dort hat mich eine super liebe Hebamme in Empfang genommen.

Ich kam erstmal kurz ans CTG und war überglücklich – ich hatte wirklich starke Wehen!
Bescheuert , aber ich habe mich wirklich auf diese Schmerzen gefreut.
Die Hebamme untersuchte mich – machte es etwas spannend und erzählte mir dann, dass der Muttermund schon bei 5cm wäre!

Ich habe mich so gefreut, nicht wieder nachhause zu müssen!
Die Badewanne wurde mit Wasser gefüllt – ich wollte dich doch so natürlich wie möglich bekommen.

Das Wasser hat mir die Steißschmerzen genommen – es war alles so perfekt.

 Um Ca 6:10 Uhr morgens kamen dann die Presswehen und um 6:25 Uhr warst du da – endlich!

Monate

Du hattest die Nabelschnur um den Hals und ich hab dich nur angesehen und gesagt „Oh nein, oh nein“.
Ich war total neben der Spur, du warst endlich da.

Ich hatte dich endlich auf meinem Arm, aber dennoch weiterhin, ganz nah an meinem Herzen.

Du bist schon so groß geworden und wenn du mich während des Stillens anlächelst , macht es den grauesten Tag wieder bunt.

Ich liebe dich!

2 Kommentare

  1. *Räusper*

    Nein, Deine Oma hat sich nicht verfahren….sie wusste nur nicht vor lauter Aufregung) wo es langgeht.
    Ich war nach Deiner Mama die zweite Person, die Dich auf dem Arm hatte. Sooo schön war es!

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