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Diese 4 Gewohnheiten brauchst du um ein ordentliches Zuhause zu bekommen

Hallo meine Lieben!
Heute endlich mal wieder ein neuer Artikel über Haushalt. Ich habe mir in den letzten Wochen Gedanken drüber gemacht, ob die Flylady Routine wirklich zu jedem passt oder passen kann. Denn in meiner Gruppe habe ich schon öfter gelesen, dass es einigen einfach zu viel ist , vor allem , wenn sie Vollzeitarbeit und Kinder haben.

Daher habe ich überlegt, was wirklich wichtig ist im Haushalt, welche Sachen jeden Tag zu erledigen sind, damit das Haus einen ticken ordentlicher und sauberer ist und angenehm riecht.

Die derzeitige Routine enthält zwar gar nicht sooo viele Aufgaben, aber auch ich als Alleinerziehende merke, dass die Zeit manchmal nicht reicht, oder die Kinder mich dann doch fordern, wenn ich gerade starten will oder mitten drin bin – hier sei nochmals gesagt: Familie geht vor. Immer.

Ebenso halte ich nichts davon, die Kinder zum mithelfen zu zwingen – dann ist es ja keine „Hilfe“ , wie sie eigentlich eben sein sollte. Ich frage meine Kinder sehr oft ob wir fix die Spielsachen zusammen wegräumen wollen, meist kommt ein Nein, weil sie gar nicht wissen was sie eigentlich machen sollen – hier hilft dann zu sagen, was genau wohin kommt. Sprich: Kind 1 räumt das Puzzle in die Schachtel zurück und Kind 2 sammelt die Sachen für die Spielküche zusammen. und ich mach dann meist schnell den Rest. 😀

Die Routine bisher war:

  • Bett, Lüften, anziehen
  • Badezimmer sauber machen
  • Wäsche waschen, trocknen, wegräumen
  • Staubsaugen und wischen
  • Abwasch/Geschirrspüler
  • Spüle sauber machen
  • allgemein Aufräumen und Hotspots beseitigen
  • Kleidung für den nächsten Tag rauslegen

Wenn diese Sachen jeden Tag erledigt werden (und man dann noch tolle Helferlein wie Trockner, Geschirrspüler und Saugroboter hat), dann geht es relativ schnell – und ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass jeder irgendwann zu dieser Routine ankommen „sollte“ um wirklich ein dauerhaftes Wohlfühlzuhause zu haben. Allerdings kann es am Anfang einfach überfordern und so viele neue Sachen als neue Angewohnheiten zu erarbeiten, kann auch schnell zu Frust führen, weil es am Anfang einfach lange dauert, die Zeit dafür manchmal fehlt und es gefühlt kaum anders aussieht.

Daher meine 4 neuen Angewohnheiten für alle Neustarter:

  1. Bett machen

    Weiterhin bleibt das Bett machen in der Routine – ein Raum sieht direkt ordentlicher aus, wenn das Bett gemacht ist.

  2. Wäsche
    Auch das Wäsche machen bleibt in der Routine – „One Load per Day keeps Chaos away“ sagt die Flylady. Ich versuche mindestens eine Maschine am Tag zu waschen – wenn der Wäscheberg erstmal weg ist, reicht meist sogar alle zwei Tage.
  3. Müll
    Täglich Müll rausbringen – zumindest wenn es sich um Windelmüll handelt. Müll stinkt einfach sehr schnell und was ist schlimmer als ein stinkender Raum?
  4. Abwasch
    Auch hier bleibt der Abwasch in der Routine – einfach weil es sein „muss“. Die Küche sieht ordentlicher/sauberer aus, wenn kein dreckiges (oder auch sauberes) Geschirr rumsteht und es entstehen ebenfalls keine schlechten Gerüche, wenn tagelang benutztes Geschirr sich stapelt.

Das sind die vier Angewohnheiten um zumindest in die Richtung eines ordentlichen Zuhauses zu gelangen. Für viele scheint das jetzt völlig selbstverständlich diese Dinge jeden Tag zu erledigen, aber für andere ist es das nicht.
Nebenbei kann dann noch aufgeräumt werden und wenn gerade der Abwasch erledigt ist, ist man gerade im Flow um noch die Küchenzeilen abzuwischen, nach dem Bett machen werden die herumliegenden Sachen noch weggeräumt und um die Waschmaschine zu starten werden überall herumliegende Kleidungsstücke aufgesammelt. So fix ist dann eigentlich auch schon der gesamte Haushalt gemacht.

Was haltet ihr von der neuen Routine? Überflüssig? Lieber die gewohnte Routine?

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