Unsere selbstbestimmte Schlafroutine mit zwei Kleinkindern

Unsere selbstbestimmte Schlafroutine mit zwei Kleinkindern

1. Dezember 2016 2 Von Lisa

Heute möchte ich euch mal von unserer Schlafroutine erzählen, da ich oft höre, dass Unerzogene ja kein „Ritual“ oder eine „Routine“ haben und wie sich das überhaupt mit selbstbestimmt leben vereinbaren lässt.

Es sei gesagt, dass obwohl meine Kinder selbstbestimmt Schlafen gehen , ich meinen langen Abend genießen kann.

Meine Kinder sind jetzt fast 2,5 Jahre und 15 Monate alt.

Schlafroutine: Wann fängt es an?

Unsere Abendroutine fängt so gegen 18-18:30 Uhr an , indem wir schon mal nach oben gehen und dann wird entweder noch gebadet und/oder Zähne geputzt.

Danach spielen die beiden meistens noch. Gegen 19-19:30 Uhr kommt meistens die Kleine zu mir ins Bett und möchte gestillt sein.

Es kommt auf ihre Müdigkeit an, entweder sie schläft direkt nach 10 Minuten ein oder sie steht nochmal auf und kommt dann nach kurzer Zeit wieder und schläft dann ein.

Die Große kommt auch meistens dann ins Bett, fragt öfters nach ob ich noch wach bin und sagt mir , dass auch sie noch wach ist. Sie trinkt dann noch bisschen ihre Milch (zur Zeit die Cashew Milch von Alpro) und schläft auch nach kurzer Zeit ein oder wartet bis ich mich zu ihr legen kann – dadurch , dass ich noch stille, kann ich mich ja nicht immer direkt zu ihr legen.

Beide schlafen dann zwischen 19:30-20:30 Uhr ein. An einigen Tagen, an denen besonders viel los war und ggf. auch kein Mittagsschlaf gemacht wurde, wird gerne auch zwischen 18-19 Uhr geschlafen.

„Und schlafen sie denn auch durch?!“

Die Nächte sind mal ruhiger und mal etwas unruhiger  – durchschlafen tut keines meiner Kinder, warum dieses Schlafverhalten völlig normal ist, könnt ihr hier nachlesen.

Und es kommt auch tatsächlich auf die Mondstellung drauf an. Bei Vollmond schläft vor allem die Kleine sehr unruhig.

Übrigens: Ich stille meine 15 Monate alte Tochter Nachts noch des öfteren und auch meine 2,5 jährige trinkt Nachts ab und an ein paar Schlückchen. Auch das ist völlig Normal – vor allem bei „schlechten“ Essern wird Nachts öfter etwas verlangt – meine Große hat vor kurzem kaum etwas Tagsüber gegessen und hat Nachts dafür mehr getrunken um das auszugleichen. Dieses natürliche Verhalten würde ich keineswegs abtrainieren, auch wenn es Kräftezehrend ist – im kleinen Körper passiert gerade etwas, vertraut euren Kindern.

Möchtet ihr noch eine Routine kennen lernen oder mehr über Unerzogen/Selbstbestimmt oder ganz andere Themen wissen? Dann lasst es mich gerne in den Kommentaren oder per Mail wissen. Übrigens könnt ihr auch ganz kostenlos meinen Newsletter abonnieren um auch einige Infos über Unerzogen per Mail zu bekommen 🙂

Wie sieht eure Abendroutine aus? 

Eure Lisa