Mit der Hand auf meiner Brust | Einschlafstillen

6. März 2016 0 Von Lisa

Wir liegen im Bett – es ist schon dunkel draußen und wir sind müde.
Ich stille dich und wir halten uns an den Händen.

Du hast deine Rechte Hand auf meiner linken Brust – als wolltest du mein Herz berühren. Das hast du, kann ich dir sagen.

Es kommt mir vor, als würdest du mir damit sagen:

„Mama, ich bin bei dir.
Mama, du gibst mir Sicherheit.
Mama, bei dir fühle ich mich geborgen und geliebt.
Mama, es ist schön bei dir einschlafen zu dürfen.
Mama, ich liebe dich.“

Wir haben noch so lange Händchen gehalten, bis du ganz im Land der Träume warst, da hat sich dann dein fester Griff gelöst , deine Hand ist von meiner Brust geglitten – du schläfst nun neben mir. Ganz ruhig, ganz in Sicherheit gewogen.

Seelenruhig, kann man es nennen.

Ich habe solch ein Glück, dich neben mir liegen haben zu dürfen. Mit dir so ein tolles Einschlafritual haben zu können – dir so viel Sicherheit, Liebe, Geborgenheit und Nähe schenken zu dürfen.

Ich liebe dich – danke, dass es dich gibt.