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Kein Koffein mehr?!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr gerne Kaffee trinke. In allen möglichen Formen und Farben Varianten.

Was aber immer dabei sein muss – eine riesige Portion Milchschaum und toll ist , wenn dann noch Karamellsirup oder Kaffeesirup drüber gemacht wird – hmmm, darauf hätte ich jetzt um 6:47 Uhr echt Appetit.

Koffein

Meine Go To’s oder vielleicht sogar Must-Haves für jeden Tag.

  • Latte Macchiato
  • Cappuccino
  • Eiskaffee
  • Milchkaffee

Ich habe meinen ersten Kaffee mit ca 17 Jahren getrunken. Damals wurde ich ziemlich depressiv davon, also habe ich es schnell wieder gelassen.

Und wer meinen Artikel über die (eventuelle) Depression gelesen hat, der kann vielleicht jetzt eins und eins zusammen zählen. Jedenfalls kann ich es. Denke ich.

1+1=2! Ha! Ihr habt bestanden! 

Nein, Spaß beiseite und jetzt bitte eine ernste Mimik einnehmen.

Was ist, wenn der Koffein mich so stark beeinflusst ?
Wenn ich durch den morgendlichen und gelegentlich auch nachmittags Kaffee eine depressive Stimmung bekomme und es mir daher manchmal so unglaublich schlecht geht?

Selbstversuch muss her – mindestens vier Wochen keinen Koffein mehr.
Puh, das werden harte Wochen, der morgendliche Kaffee – vielleicht auch zwei-drei – waren doch schon eine Art Ritual um den stressigen Alltag jedenfalls für zehn Minuten entspannter zu machen.

Kaffeeklatsch absagen?

Ja, was machen denn die Leute, die keinerlei Koffein konsumieren?! Die sind doch bei Kaffeerunden fehl am Platz.
Oder geht man tatsächlich wegen der anderen Menschen dorthin und nicht wegen des Kaffees und Kuchens?! Wie jetzt? 

Meine Alternative habe ich schon gefunden : Smoothies. Ohne Stückchen. Gaaaaanz fein gemixt. Sonst Gänsehaut und Schütteleffekt.

Aber geh mal zu einer Kaffeerunde und sag „Nene, ich nehm heute ’nen Smoothie. Mit 35%Apfel , 24% Banane , 39 % Orange und 2% Kiwi … Aaaaaber von der Kiwi müssen die Kerne raus und auf dem Glas soll ein witziger Spruch stehen “

Das geht doch nicht ! Oder ? 

Wenn du es bereits ausprobiert hast, kannst du mir gerne mal davon berichten 😋

Koffeein ist Gift

Aber nun mal wieder die Ironie abgeworfen – es muss sich definitiv etwas ändern. Das Koffein Gift für den Körper ist, ist kaum was neues , aber wieso trinken wir trotz allem Literweise Kaffee?

Bessere Leistungsfähigkeit? Ist es das was wir damit erreichen (wollen)? Längere Und eventuell bessere Leistungen, da der Körper Koffein intus hat?
Erst letztens habe ich gehört , dass der Koffein nur um die 90 Minuten im Körper ist – was allerdings auch immer davon abhängt ob man Koffein gewohnt ist oder eher selten mal eine Tasse Kaffee trinkt.

Vier Wochen, ab heute.

In Vier Wochen , bzw einem Monat, werde ich berichten ob mir der ‚Entzug‘ geholfen hat und ob ich vielleicht dauerhaft auf Koffein verzichten sollte.

Jetzt interessiere ich mich für eure Erfahrungen:

Trinkt ihr Kaffee oder lieber nicht? Was sind eure Gründe? 


 

Quelle: http://koffein.com/wirkungsdauer.html

Pixi

Unsere Lieblings Pixi Bücher

Vor einiger Zeit habe ich einen Haufen Pixi Bücher gekauft , denn ich fand diese kleinen nicht all zu langen Geschichten echt super für Unterwegs oder auch als Gute-Nacht-Geschichte vor dem Zu-Bett-gehen , denn meine Große findet alles langweilig was mehr Text als Bilder hat und was nicht innerhalb von einer Minute durchgelesen und angeguckt ist.

Puh, das hat mich einige Nerven gekostet – Bücher flogen vom Bett, Seiten wurden kaputt gemacht, Buch wurde Mutti ins Gesicht geklatscht – aber hey, ich kann sie schon verstehen. Ich hätte auch kein Bock, zwei Minuten auf ein und das selbe Bild zu glotzen und irgendwann blättert die Alte mal um.

Und als eine Freundin mit ihrer Tochter mal hier war, und ihre Tochter einen ganzen Rucksack voller Pixis dabei hatte, war meine Tochter vollends begeistert – da wusste ich: DAS BRAUCHE ICH!

Also in den Laden, Pixis waren auch im Angebot, und ab zur Kasse.

Hier möchte ich euch nun unsere vier Lieblings Pixis vorstellen/zeigen , was auch immer.

Pixi

Wie beliebt die Pixis sind, könnt ihr anhand des Fotos sehen – war eine Meisteraufgabe ein gescheites Foto zu machen! (Danach ist der Bilderrahmen kaputt gegangen – tja, das passiert, wenn man den Raum verlässt.)

Caillou, Caillou, all the time CAILLOU! – dieser fünfjährige Glatzkopf ist hier ein super Renner. Und ich gebe zu, auch ich habe als Kind gerne Caillou geschaut!

Da ich wusste, das meine Große gerne Caillou im TV schaut, habe ich natürlich die zugehörigen Pixis geholt – was ein Erfolgsmoment! Und egal welches Buch ich vorgeschlagen habe, es kam immer nur ein:

„Hajuuuuuu!“

Ok, ok, sie hat gewonnen. Jedes Mal.

Und zur Abwechslung mag sie auch Heidi – auch das habe ich als kleines Mädchen geliebt! Und ich bin erschüttert, was aus den guten, alten Serien geworden ist. Schrecklich – wer trauert mit mir?

Naja, wie auch immer. Es gab nur dieses eine Buch von Heidi, ansonsten hätte ich wahrscheinlich mehr geholt.
Süß ist aber, dass meine Große direkt anfängt zu singen, wenn sie das Buch sieht <3

„Haaaadiii, Haaaadiii..“

So, dass waren unsere bzw die Lieblings Pixis meiner Kinder – was sind denn eure Lieblinge oder habt ihr sogar must-have Pixis von denen ich noch nichts weiß? 

Eure Lisa

fit

„Sie sieht zu fit aus“ 

Zur Zeit kursiert ein Artikel einer Krankenschwester im Internet herum – Eltern sollten sich nicht beschweren , wenn ihr Kind mit einem nicht-Notfall in der Notaufnahme warten muss.

Sie hat absolut recht. Es sollte sich nicht beschwert werden, schließlich weiß man nicht, was hinter all den Türen gerade geschieht.

Dann hat mich ein Beitrag von meinmini.me bei Brigitte.de zum nachdenken gebracht.

Sie schreibt, dass es in der Wartehalle gar nicht eingeschätzt werden kann ob Kind 1 ,2 und 6 nun Notfälle sind oder nicht – außer natürlich es fließt Blut in Strömen o.ä.

Auch ich musste schon einmal miterleben , wie eine Ärztin die Magen-Darm Erkrankung meiner damals Ca 7-10 Monate alten Tochter nicht ernst nahm. 

 

Ich war gerade mit meiner zweiten Tochter schwanger und hatte auch Magen-Darm. Das erfuhr ich aber auch erst als ich ins Krankenhaus gebracht worden bin, weil ich fast umgekippt bin und das sehr ungewöhnlich für mich war, schließlich hatte ich die ganze Schwangerschaft keinerlei Probleme gehabt.

Ich hatte alles nach einem Tag und einer Nacht überstanden , meiner Tochter ging es leider immer schlechter.

In der kommenden Nacht ging gar nichts mehr , sie schlief nicht, sie trank nicht , sie erbrach nur und schrie.

Wir fuhren also in der Nacht ins Krankenhaus, da sie auch über Tag nichts bei sich behalten konnte und es mir zu gefährlich wurde, dass sie dehydriert und ich es nicht merke.

„Sie können nachhause, sie sieht zu fit aus“

Dort angekommen mussten wir natürlich erstmal etwas warten – alles kein Problem, warten bin ich bei Ärzten gewohnt, und ein richtiger Notfall waren wir natürlich auch nicht. Aber etwas geschehen musste auf jeden Fall , da war ich mir sicher. Das sagte mir mein Bauch. Das zeigte mir mein Kind.

Nach einiger Zeit untersuchte dann eine Ärztin meine Tochter, welche alles mit großen Augen über sich ergehen lies.

„Also, Sie können jetzt nachhause, sie sieht mir zu fit aus. Sie können Elektrolyt Pulver geben.“

What? Meinem Kind geht es nicht gut! Mein Kind trinkt nichts mehr! Mein Kind hat nun mal große Augen, so what?! Ich kenne mein Kind wohl etwas besser als eine fremde Person.
Nur zur Anmerkung: mein Kind hat weder gelacht noch rumgespielt. Sie hat nur geguckt, war blass, und man hat ihr angesehen, dass sie krank war. 

Also sagte ich , dass sie nichts mehr trinkt und ich hier bleiben möchte – was auch geschah. Und ich möchte mir wirklich nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich nicht so drauf bestanden hätte dort zu bleiben.

Sie bekam einige Infusionen und wir mussten das ganze Wochenende dort bleiben. Ich litt so sehr mit ihr als sie schrie und weinte. Immer und immer wieder musste sie in den Kopf gepiekst werden, weil die Vene nicht gut genug war oder die Infusion dort nicht hielt. Es waren die schlimmsten 2-3 Tage.

Sie trank absolut gar nichts mehr und im Zimmer waren noch zwei weitere Kinder mit Magen Darm – und wie ich später per Post mitgeteilt bekam handelte es sich um den Noro Virus. Wieso mir dies im Krankenhaus nicht mitgeteilt wurde ist mir auch noch unklar – empfinde ich allerdings als unverantwortlich, denn ein anderes Kind kam am letzten Tag zu uns ins Zimmer, ob er den Noro Virus schon in sich hatte oder es durch uns bekam – sowas geht einfach gar nicht, wenn es noch nicht getestet wurde.

Vertraut den Eltern!

Ich möchte noch einen Appell an alle Krankenschwestern und Ärzte raus rufen – auch wenn ich weiß, dass es niemanden oder nur sehr wenige erreichen wird und die meisten sich sicher auf den Schlipps getreten fühlen.

Aber bitte, bitte vertraut auch Mal den Eltern. Sie kennen ihre Kinder am Besten! Wirklich!
Meine Tochter wäre zuhause dehydriert und im schlimmsten Fall sicher auch gestorben, hätte ich nicht so sehr drauf beharrt dort zu bleiben.
Wenn ich sage, dass sie nichts, wirklich null Komma nichts trinkt, dann bitte bitte, glaubt einem doch!

Wir Eltern sind nicht darauf scharf eine oder mehrere Nächte im Krankenhaus zu verbringen, wirklich nicht! Wir sind lieber mit unseren Kindern im gewohnten Zuhause und kuscheln uns im Bett oder auf der Couch gesund – und wir haben noch ein gutes Bauchgefühl gemischt mit einem gesunden Menschenverstand, dass etwas nicht stimmt und gehandelt werden muss.

Und auch ein weiterer Appell an alle Eltern: vertraut euch und euren Kindern! Wenn ihr das Gefühl habt, dass wirklich etwas nicht stimmt und es mitten in der Nacht untersucht werden muss, dann fahrt in die Klinik. Wenn euer Kind nur etwas pupst und weint , dann massiert den Bauch, gebt ein Zäpfchen, kocht einen Tee und wartet jedenfalls bis zum Morgen.

Wir alle haben Angst um unsere Kinder – niemand möchte, dass unseren Kindern etwas passiert. Wir müssen zusammenhalten , uns gegenseitig ernst nehmen und bestärken – nur so vertrauen uns auch unsere Kinder. 

Love each other. 

 

 

Wochenende in Bildern | 23.&24.07.2016

Dieses Wochenende war unglaublich warm hier im Norden – bei euch auch?!

Viele Fotos habe ich nicht gemacht , aber hey – dafür ist noch ein Video gekommen ;):)

Am Samstag waren wir bei IKEA bzw im LUV Center – wir hatten sichtlich Spaß dort – wobei beide Kinder sehr müde waren und dementsprechend schlecht gelaunt waren. Nach dem Essen ging es aber schon etwas besser. 🙂 

So sieht reales Chaos aus – geht noch besser, oder?! 

Am Sonntag gab’s dann einen Latte Macchiato und nen Keks. 

Und ja, sie hat den Keks dann bekommen und nicht gegessen! Naja, mehr für mich hihi.

Dann hab ich mich gestern noch schick gemacht und wollte filmen – und dann wacht mein Stillbaby auf – gibt’s doch nicht! 

Naja, filmen konnte ich ja dann doch noch 🙂 

Ja tatsächlich waren das auch schon alle Bilder des kurzen Wochenendes!

IKEA Haul ansehen! 

Hier könnt ihr das Video schauen !

Wie war denn euer Wochenende ? 

geborgenundgeliebt

Was du über Erziehung wissen solltest

+++ ACHTUNG : Dieser Text enthält an einigen Stellen Ironie! +++

Wie die meisten wissen, leben wir unerzogen.

Nicht 100% – aber wir arbeiten dran.

Was Unerzogen genau ist, habe ich euch hier mal erklärt – und nun möchte ich mehr auf das Thema ‚Erziehung‘ eingehen.

Erziehung unter die Lupe genommen

Was ist Erziehung?

Wieso wird gesagt, dass Erziehung ein Muss ist und auf der anderen Seite, dass Erziehung Gewalt bedeutet?

Braucht ein Kind Erziehung oder ist es nur Machtausübung und Kontrolle der Eltern?

Wo fängt Erziehung an und wo hört es auf?

„Denn Gewalt ist in meinen Augen noch viel mehr als das im Text erwähnte und offensichtliche. Sie ist allgegenwärtig, gemein und oft noch viel subtiler als wir glauben und dennoch ebenfalls schädlich.

Dazu zählt für mich der „Klaps“ auf den Po oder auf die Hand genauso wie das Training am Töpfchen. Manipulation, Beschimpfungen, Erpressung sowie jegliche Maßnahme, die darauf zielt einen Menschen nach der eigenen Vorstellung formen zu wollen. Anschreien, Liebesentzug, Schlaftraining, körperliche Bestrafungen, entwürdigende Maßnahmen und alles was die Existenz bedroht, fällt in meinen Augen ebenfalls in die Kategorie Gewalt“, schreibt Aida in ihrem Artikel.

Wenn man mal ganz klassisch bei Wikipedia schaut was Erziehung bedeutet , findet man diese Zeilen vor:

„Der Ausdruck „Erziehung“ bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch sowohl die Gesamtheit allen erzieherischen Handelns, das die Personalisation, Sozialisation und Enkulturation eines Menschen steuert“

Und auch:

„Der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Brezinka formuliert:

„Unter Erziehung werden Handlungen verstanden, durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Dispositionen anderer Menschen in irgendeiner Hinsicht dauerhaft zu verbessern oder seine als wertvoll beurteilten Bestandteile zu erhalten oder die Entstehung von Dispositionen, die als schlecht bewertet werden, zu verhüten“.

Mit anderen Worten: Erziehung bedeutet einen anderen Menschen (das Kind) unter Kontrolle zu haben und so zu formen, wie die Eltern oder die Gesellschaft diesen Menschen möchte.

Liebevoll wird es aber auch so verpackt „Das Kind muss sich in die Gesellschaft anpassen“ – doch, da stellen sich mir erneut einige Fragen auf.

Wer ist die Gesellschaft?

Wofür steht die Gesellschaft? 

Muss ich mich an die Gesellschaft anpassen – oder kann sich die Gesellschaft anpassen?

 

Gesellschaft (Soziologie), durch unterschiedliche Merkmale abgegrenzte Personen, miteinander verknüpft und interagierend“ – hat mir Wikipedia dazu gesagt.

Das bedeutet also , viele verschiedene Menschen , welche ‚zusammen‘ leben (also in einem Land, der Erde..) und miteinander ‚klar kommen müssen‘.

Soweit so gut.

Kinder müssen sich also alledem anpassen, weil ein friedliches Miteinander weiterhin herrschen soll.

Auf gut Deutsch – wenn Kinder nicht angepasst werden, haben sie eigentlich auch nichts hier zu suchen. Oder?

Wir gebären wundervolle Kinder – in den Augen der Eltern, Großeltern etc sind diese kleinen, friedlichen Neugeborenen einfach perfekte kleine Wesen. So kleine Menschen, denen nichts passieren darf. Welche auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.

Und dann kommen sie in die Trotzphase (Autonomiephase!) und sind urplötzlich Tyrannen und man wünscht sich dieses kleine Engelchen mit Windelgröße 1 zurück.

Plötzlich sollen sie besser gehorchen als der Nachbarshund und wenn dies nicht nach 1,2,3 passiert ist aber die Hölle los. Wie unverschämt vom (immer noch auf Hilfe und Unterstützung angewiesenem) Kind nicht zu gehorchen.

Und wofür steht die Gesellschaft?

Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung.

Zur Zeit ist die Gesellschaft so ‚eingestellt‘:

  • Längeres Stillen als 4-6 Monate ist pervers
  • Stoffwindeln sind eklig
  • Müll ist toll, also produzieren wir noch mehr
  • Preise sind zu hoch also wollen wir gebrauchtes am besten umsonst
  • Tragen verwöhnt die Kinder
  • Babybrei ab 3/4 Monaten, oder besser noch früher
  • Kinder dürfen nicht laut sein
  • Eltern dürfen laut sein, weil kann ja jeder nachvollziehen
  • Bildungssystem: nur ‚kluge‘ Kinder kommen weiter und sind besser
  • Leute die ‚anders‘ sind, sind automatische Außenseiter
  • Hausfrauen sind einfach nur faul
  • Kinder die zuhause betreut werden sind unsozial

und zu guter letzt:

  • jeder macht jeden nach, weil es wird schon das richtige sein, sonst würde es ja niemand machen.

Jetzt werde ich mich wahrscheinlich noch unbeliebter machen als ohnehin schon:

Ich will nicht zu dieser Art Gesellschaft gehören.
Ich möchte, dass die Gesellschaft Kinderfreundlicher wird, dass mehr auf die Umwelt geachtet wird und Sachen nun mal ihren Preis haben, auch Gebrauchtes. Zudem möchte ich, dass nicht alles modernisiert werden muss – denn ein Baby denkt sich nicht nach der Geburt „Geil, jetzt komme ich in die Softtragetasche des Kinderwagens mit Luftreifen, schwenkbarem Schieber und noch viel coolem Gedööns, was meinen Eltern Spaß macht.“

oder auch:

„Cool, jetzt bekomme ich schon mit drei Wochen mein eigenes Zimmer, eigenes Bett , tolle Wandsticker, einen schicken Teppich – ganz ohne Eltern! Was ein Luxus. Jetzt fehlt nur noch die eigene Bude.“

Ich will nicht missionieren und sagen, dass alles falsch ist, was nicht meinen Wünschen entspricht. Jeder darf es natürlich so machen, wie er/sie es möchte. Ich möchte damit nur anmerken, dass Babys eben all das nicht wissen und verstehen können. Sie nicht durch Nähe und/oder Liebe verzogen werden. Die Eltern im Familienbett auch nicht die Arme und Beine eines 18. jährigen im Nacken und im Gesicht haben.

Was gibt es für Erziehungsstile und Erziehungskonzepte?

Viele viele Forscher haben in den 20er Jahren bis heute verschiedene Erziehungsstile und deren „Folgen“ dokumentiert.

Einige werden euch sicherlich bekannt vorkommen, wie z.B. die Anti-/ Autoritäre-Erziehung oder auch Laissez-Faire.

Hinzukommen noch Autoritativ :

„Eltern schätzen den autonomen und eigenen Willen des Kindes und berücksichtigen seine Interessen, die elterliche Sichtweise hat jedoch Vorrang und es wird Gehorsam erwartet; um sich durchzusetzen, verwenden die Eltern sowohl Argumente als auch ihre Macht; elterliche Entscheidungen werden diskutiert.“ , hat Alfred Baumrind in den 40er Jahren erforscht. 

Grenzen müssen sein – aber was für welche?

Grenzen, dieses Wort kann so viel bedeuten und jeder hat eine andere Vorstellung davon.

Jeder Mensch hat Grenzen, diese sind nicht starr verankert , sondern können – mithilfe von der Laune, Impulskontrolle.. – mehr ausgereizt oder eben ‚enger gezogen‘ werden.
An manchen Tagen läuft einfach alles falsch und man ist schneller an seinen Grenzen – und es gibt aber auch Tage, da kann nichts einem die gute Laune vertreiben und es scheint, als hätte man Nerven aus Stahl und eine Engelsgeduld. Die Grenzen sind also sehr variabel.

Dann gibt es Grenzen, die werden aufgestellt , weil es jemand einfach sagt. Ohne ersichtlichen Grund, oder aber, weil es diese Person einfach nicht will. Einfach, weil diese Person diese Grenze setzen kann und die Macht darüber hat.
„Weil ich das sage!“ , ist so die gängigste Antwort, aber es gibt sicherlich auch noch viele weitere.

Wie erkennen wir nun, welche Grenzen wirklich sein müssen, welche etwas bringen und welche wir weglassen können?

Ich bin der Meinung, dass wir jegliche ‚Grenzen‘ weglassen können, bei denen wir einfach nur Macht ausüben wollen. Bei denen wir den Boss raushängen lassen können. Denn wem bringen diese Grenzen was, außer unseren Willen zu bekommen, den wir bei den Kindern ja so schrecklich finden?

Die Grenzen aller Lebewesen (Mensch und Tier) sollten gewahrt werden. Und wir als Mensch haben einen tollen Vorteil mit unseren variablen Grenzen – wir können einfach nochmal nachdenken ob dieses „Nein“ wirklich sein muss – besteht eine Gefahr? Dann brauche ich nicht Diskutieren, dann muss ich handeln! Besteht keine Gefahr, dann muss dieses ‚Nein‘ wahrscheinlich auch gar nicht sein. Oftmals steht man sich selbst einfach im Weg oder kennt es aus seiner eigenen Kindheit.

Zusammenfassend:

  • Grenzen nur um den eigenen Willen zu bekommen führen zu nichts – außer Gehorsamkeit, eventuell. Meist auch nicht 😉
  • Jeder Mensch hat variable Grenzen, die sollten respektiert und gewahrt werden

Ist Erziehung Gewalt?

Ich habe mich nun wirklich reich belesen, habe viel mit anderen Leuten geschrieben und gesprochen und bin der Meinung: Ja, Erziehung ist Gewalt.

Denn Erziehung hat ein Ziel. Das Ziel ist, dass sich das Kind unterordnet, sich anpasst und so wird, wie es jemand anderes will. Und niemand kann verändert werden – außer mit Gewalt.

Diese Gewalt muss nicht physisch sein – aber Psychisch.

Wie Aida schon Schlaftrainings und Töpfchentrainings aufgeführt hat möchte ich auch betonen, dass viele Sachen , die wir aus reiner Genervtheit sagen, andere Menschen – und ganz besonders unsere Kinder – sehr verletzen können.

Erst letztens habe ich eine Mutter im Freizeitpark gesehen , die zu ihrem Kind sagte „Boar, du gehst mir heute so auf den Sack! (an eine Dame an der Rezeption gewandt) Kann ich den hier lassen, der ist einfach so nervig! “

Das hat urplötzlich Wut in mir ausgelöst. Niemand kann etwas dafür, das du genervt bist. Nur du selbst. Du bist für deine Gefühlslage verantwortlich und kannst entscheiden ob du heute gut oder schlecht drauf bist. Diese klitzekleinen Sätze (das war nur eines von sehr sehr vielen Beispielen) stecken voller Gewalt – denn es verletzt jemand anderen – ob du diesen Schmerz sehen kannst oder nicht.

Mit diesem Text zweifel ich nicht an, dass erziehende Eltern ihre Kinder nicht lieben. Oder, dass die Kinder ihre Eltern nicht lieben. Oder dass es auch sehr harmonisch ist bzw sein kann.

Blogpause & Klartext

Hallo ihr Lieben Menschen, die fleißig meine Texte lesen.

Wie wahrscheinlich die meisten mitbekommen haben, geht es mir zur Zeit nicht all zu gut.

Aber ihr könnt aufatmen – die letzten Tage waren wirklich schön und ich versuche die Zeit mit meinen Kindern gut zu nutzen.

Doch ich durfte bei meinen letzten Beiträgen erfahren, dass es nicht nur nette Menschen gibt (natürlich soll niemand meine Texte bombastisch finden und jeder darf seine Meinung vertreten etc ) , jedoch finde ich es zur Zeit nicht so toll, wenn mir Beleidigungen und irgendwelche ferndiagnosen gestellt werden. Alles natürlich anonym hinter irgendeinem Namen.

Ich finde es feige und respektlos. Da ich zur Zeit nicht in der ‚Mir machen solche Kommentare nichts‚-Phase stecke, habe ich mich dafür entschieden eine Pause einzulegen.

Ich werde sicherlich ab und an mal ein Lebenszeichen von mir geben und wenn ich wieder klar denken kann, werden auch wieder Beiträge kommen.

Jetzt gerade fühle ich mich Schreibunfähig – ja, und das kommt ausgerechnet von mir, der Person, die sich am besten mit Schreiben ausdrücken kann!
Ich habe gerade einfach sehr viel an mir und in mir selbst zu arbeiten und bin innerlich ganz unruhig.

Vielleicht kennt das ja jemand und mag mir berichten wie ihr da raus gekommen seid?!

Ich hoffe, dass diese Pause nicht all zu lange andauernd, denn meine To Write – Liste ist eigentlich recht lang.

Auch möchte ich schon lange mein Blogdesign ändern und schick machen, aber ich finde einfach nichts was mir gefällt – das frustet total!

Ich wünsche euch noch eine wundervolle Woche und dass der Sommer auch mal länger als zwei Stunden anhält :p

Eure Lisa

Pfirsich Eis | schnell & einfach

Habt ihr schon meinen Artikel zu den Pfirsich Muffins gesehen?
Natürlich könnt ihr dort die doppelte Menge nehmen um keine restlichen Pfirsiche zu haben – ODER ihr nutzt sie für ein leckeres, fruchtiges Pfirsich Eis (Emia liebt es!)

Wir haben bei Rossmann solche Eisbecher mit Stielen gekauft (kann mir jemand verraten wie die heißen?!)

Ich habe noch nie zuvor Eis gemacht – außer vielleicht ganz klassische Eiswürfel, aber die zähle ich einfach mal nicht mit dazu. 😀

Zutatenliste für Pfirsich Eis

Diese Mengenangaben sind , ich sage mal, sehr ungenau. Da ich die restlichen Pfirsiche genommen habe, kann ich nicht zu 100% sagen wie viel Gramm das sind.

  • 3-4 halbe Pfirsiche
  • um die 300ml Milch (Reismilch, Kuhmilch, Mandelmilch, Sojamilch etc)
  • etwas Agavendicksaft

Alles pürieren und falls ihr der Meinung seid, dass es zu wenig ist, dann gebt nochmal einen ordentlichen Schluck Milch hinzu. Bei mir waren dann alle vier Behälter gefüllt.

Das ganze habe ich dann in die Tiefkühltruhe gegeben.

Damit es hart genug ist, reicht sicherlich eine Stunde – wir haben das Eis völlig vergessen und haben es erst am nächsten Tag probiert 🙂

 

Welt

Wer kann die Welt ändern, wenn nicht wir?

Donnerstag Abend ist in Nizza (Frankreich) ein Lastwagenfahrer in eine Menschenmenge gefahren. 84 Tote. Viele schwer Verletzte.

Freitag Nacht Putschversuch in der Türkei. Über 250 Tote. Über 1000 Verletzte.

In was für einer Welt leben wir?!

Ich bin erschüttert. Sprachlos. Traurig. 

Ich habe zwei Kinder – und arbeite so stark an mir selbst, damit sie eine tolle Kindheit haben.
Nun frage ich mich – wie sieht denn ihre Kindheit aus? Krieg, Hass.. über all.

Ich habe Kinder in diese Welt geboren – in eine Welt voller Hass und Wut.
Wieso gibt es so viel Hass und so viel Zerstörungswut?

Jeder (oder wahrscheinlich die meisten) sind für (Welt)Frieden.
Doch wo ist er, der Frieden?
Beginnt der Frieden wirklich erst mit dem Tod? Auf dem Fried(en)hof?

Wieso ist es so in den Köpfen verankert, dass man Wut nur mit noch mehr Wut bekämpfen kann?
Wieso muss man kämpfen um einen Kampf zu beenden?

Das ist ein Teufelskreis! Denn es kann kein Kampf mit Kampf beendet werden – außer es sterben welche. Und das kann einfach keine Lösung sein!

Ich bin verzweifelt!

Denn ich möchte für meine Kinder und auch für mich, meine Familie, meine Freunde und auch für alle anderen Menschen, eine sichere und ‚heile‘ Welt haben!

Ich möchte Spaß an meinem Leben haben und mit Freude in die Zukunft schauen!
Ich möchte auch zu großen Events und mich nicht umschauen müssen ob irgendwas passieren könnte!

Und ich glaube, da spreche ich für sehr viele Menschen – möchte nicht jeder einfach nur glücklich leben?!

Ist die Kindheit Schuld an alledem?

Ich frage mich des öfteren ob die Täter eine schreckliche Kindheit hatten und ihre ganze angestaute Wut und ihre Erlebnisse nur so ‚befriedigen‘ können.

Haben diese Menschen so viel Leid erlebt und wollen, dass auch andere Menschen dieses Leid fühlen?
Was geht in diesen Menschen vor? Wieso denken diese Menschen, dass ein Leben so sein muss? Voller Hass. Voller Wut.

Ich kann es nicht verstehen – und wahrscheinlich werde ich das auch nie.

Ich hoffe einfach, dass sich diese Menschen besinnen und eine schöne Zukunft auch für ihre Kinder und ihre Familie und Bekannten wollen.

Was wird aus der Welt , wenn es keine Menschen mehr gibt?

Doch ich hoffe, dass es nicht so weit kommt.
Ich hoffe, dass die nächste Generation nicht voller Hass ist.

Ich bin für Weltfrieden. Und zwar jetzt.

#prayfortheWorld

streiten

Was kann ich tun, wenn sich Geschwister streiten?

Meine Kinder sind nun fast zwei und ein Jahr alt – ja, ein Geburtstag steht in den nächsten Tagen an und ich habe noch nichts besorgt, hiiilfe *hierbittepanischesGesichteinfügen*

Und wer kennt es nicht: auch Geschwister Streiten sich. Völlig normal – doch, was kann ich als Elternteil tun? Schlichten? Bestrafen? Ignorieren?

Auch Leela fragt sich das aktuell – ihre Kinder sind 33 Monate und 16 Monate alt.

Vielleicht kann ich gar nicht richtig was dazu sagen – denn meine beiden verstehen sich die meiste Zeit wirklich super miteinander. Es wird viel gekuschelt, getröstet und gelacht. Und just in diesem Moment streiten sie sich um ein Taschentuch – Zufall? Keine Ahnung! 😀

Aber was mache ich denn, wenn die beiden sich streiten? Gehe ich immer dazwischen? Warte ich ab bis einer heult?

Da Klein El noch (vom Alter her) ein Baby ist, warte ich nicht ab, bis sie es selbst geregelt haben – denn das ist noch nicht möglich. Bei beiden wohl gemerkt. Beide sind kognitiv noch nicht so weit, dass sie eine Lösung finden, die für beide in Ordnung ist. Für beide gibt es nur „Meins!“ und das ist absolut in Ordnung!

Natürlich warte ich ab – kommt es nun zu einem großen Streit? Ist es vielleicht nur ein kurzes Gerangel und Gemecker?

Wenn ich sehe, dass Emia gerade etwas bestimmtes haben möchte, was Klein El hat – und es eine gute Alternative gibt – dann biete ich dann sofort diese Alternative an. Da fackel ich gar nicht lange.

Wieso auch? Wieso MUSS ich es zu einem Streit kommen lassen – wo der Stärkere (in diesem Fall die größere und ältere, also, das Kleinkind) gewinnt?
In ein bis zwei Jahren würde ich vielleicht nochmal mehr abwarten. 

Alternativen anbieten finde ich als gute Lösung, Konflikte sollen nicht gänzlich vermieden werden, aber eine Lösung muss her.

Wie schaffe ich es, beide Kinder glücklich zu bekommen?

Manchmal ist das ganz schön tricky. Was ist, wenn die Alternative nicht gut genug ist, weil Kind 1 eben genau dieses Spielzeug möchte? Abwechseln? Kann ich das von kleinen Kinder verlangen? Und wenn ich es verlange, bedeutet es dann auch direkt, dass sie es verstehen und damit glücklich sind?

Wir sprechen von Kleinkindern, gerade die, die sich in der „Alles meins“-Phase befinden. 

Ich kommuniziere viel mit meinen Kindern:

„Ich sehe, du möchtest gerade XY haben. Klein El spielt aber auch gerade damit. Willst du sie sonst fragen ob du XY haben kannst? “

„Willst du sonst XY haben und damit spielen?“

Bisher hat es immer gut geholfen – doch natürlich wird es nicht immer die Lösung sein.

Wieso streiten Geschwister überhaupt?

Da gibt es natürlich verschiedene Gründe – und es ist tatsächlich nicht immer der „Ich will damit spielen, das ist meins!“-Grund.

Die älteren Geschwister müssen leider viel zurückstecken, denn sie sind meist schon viel selbstständiger als die jüngeren Geschwister – sprich, die kleineren bekommen (etwas) mehr Aufmerksamkeit als die Großen.

Es ist also irgendwo normal, wenn also das große Geschwisterkind Aufmerksamkeit möchte – und wie geht es wohl einfacher als das kleinere zu ärgern, denn schließlich kommen dann die Eltern direkt angelaufen.

Wenn ich bemerke, dass mein Kind Aufmerksamkeit möchte – und es sich anscheinend nicht anders zu helfen weiß als die negative Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – dann sollte ich unbedingt handeln und versuchen, dem großen Kind immer mal wieder am Tag ganz alleine Aufmerksamkeit zu schenken.

Ja, ich weiß, es ist schwer und nicht immer machbar – aber, es ist unglaublich wichtig. 

Ich merke es zur Zeit hier sehr stark, Emia möchte mehr Aufmerksamkeit von mir. Und daran ist ja auch gar nichts verwerfliches, ihre kleine Schwester bekommt zur Zeit sooo viel Aufmerksamkeit.

Mutti muss Klein El die gaaanze Zeit hinterherlaufen, denn Klein El läuft nun , klettert und vor allem die Treppe scheint sehr lustig zu sein. Ja. So lustig ist das ganze gar nicht, ungefährlich ebenso wenig.

Ich kuschel ab und an mit Emia – denn obwohl sie eigentlich gar kein Kuscheltyp ist, findet sie es zur Zeit sehr toll. Einfach mal mit mir alleine kuscheln. Zudem macht Kuscheln bzw positiver Körperkontakt im Allgemeinen nachweislich glücklich(er). 

streiten

Kann ich Streitigkeiten vorbeugen?

Klar kann ich das. Indem ich beide Kinder in seperate Zimmer einsperre.

NEIN, um Himmels Willen, bitte macht das nicht! 

Ich finde Streitigkeiten gehören zum Leben dazu. Streitigkeiten bieten die Möglichkeit , sich um verschiedene Lösungen zu kümmern (natürlich Alters abhängig, aber auch für die Eltern gut!).

Es treffen einfach zwei verschiedene Persönlichkeiten aufeinander. Und diese beiden leben dann auch noch unter einem Dach. Können sich nicht richtig aus dem Weg gehen, außer jeder geht auf sein eigenes Zimmer – aber das ist auf Dauer halt auch langweilig 😉

Letzten Endes können Menschen auch ‚ohne Grund‘ streiten. Manchmal steht man mit dem falschen Fuß auf und einfach alles ist doof. Kennt jeder , oder?

Tja, und dann empfindet man halt mal den Bruder oder die Schwester als absolut unausstehlich und dann passiert es ziemlich schnell, das der eigene Frust an einer anderen Person (dem Geschwisterchen) ausgelassen wird.

Auf Wut mit Wut reagieren?

So, nun ist es passiert. Die Kinder streiten. Brüllen sich an, ziehen sich an den Haaren und letzten Endes sitzen zwei heulende Kleinkinder vor mir. Mein Puls ist schon bei 180 und ich koche innerlich. Andauernd diese Streitereien. Können die nicht einfach mal friedlich miteinander spielen? Boooooar.

Ja ja, die lieben Gedanken.

Doch, seien wir mal ehrlich. Die Kinder sind wütend. Die Eltern sind wütend , weil die Kinder wütend sind.
Die Eltern sagen in wütendem Ton, dass die Kinder aufhören sollen zu wüten.

Häääää?!?! Das signalisiert den Kindern doch nur:

Also meine Gefühle sind unangebracht. Ich bin schuld, dass Mama und Papa nun wütend sind. Es ist in Ordnung, wenn Mama und Papa wütend sind, aber nicht, wenn ich es bin.

Es ist in Ordnung wütend zu sein. Für die Kinder. Wenn du selbst wütend bist – dann überlege noch zwei, dreimal ob du wirklich wütend bist, weil andere wütend sind, denn dann stimmt da was nicht.

Zusammenfassung , was ich machen kann:

  • Alternativen anbieten
  • Kommunizieren, dass du verstehst warum sie gerade streiten
  • bei kleineren Kindern auch schützend dazwischen gehen
  • abwarten ob eigene Lösungen gesucht / gefunden werden – Hilfe anbieten

Was du nicht machen solltest

  • Bestrafen
  • mit Wut reagieren und somit zeigen, dass Streitereien unerwünschtes Fehlverhalten sind
  • es ignorieren, sollte es eskalieren

 

So und nun bin ich gespannt – was machst Du denn, wenn deine Kinder Streiten? Hast du noch Lösungen, die ich hier nicht aufgezählt habe? Schreibt mir das gerne in die Kommentare!

Eure Lisa

 

 

 

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10 Monats Update | Kleiner Zwerg läuft

WOW, ich bin sprachlos!

Ein Monat ist vergangen. Vier Wochen. Und es ist so viel passiert – ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!

Motorik

Wie immer also fange ich mit der Motorik an.

Motorisch hat sie extreme FortSPRÜNGE gemacht. Keine Schritte – gut, die auch. Aber wie. von einem auf den anderen Tag lief sie. Und am nächsten Tag lief sie noch mehr. Und jetzt? Jetzt spielt sie schon fangen mit ihrer großen Schwester oder sie schiebt ihre Schwester im Puppenbuggy rum!

Witzige Vorstellung und es ist sooo süß – weil, wegen klein halt <3

Auch den Pinzettengriff hat sie mittlerweile einigermaßen drauf.
Die kleinsten Krümel werden nun aus dem Teppich gezogen – wer braucht schon einen Hund, wenn man ein Baby haben kann?

Und wenn sie sich genüsslich mit zwei Fingern einen kleinen Keks zum Mund führt ist das soooo süß – hach, ich kann gar nicht glauben , dass sie so ein richtiger Mensch ist. Also – versteht mich jemand? 😀

Wenn ich an ein Baby denke, dann denke ich zurück an die Geburt und die ersten Wochen. Und jetzt? Jetzt habe ich ein Kind vor mir, welches absolut KEIN Baby mehr ist – außer vom Alter her.

Monats

Wie schnell geht bitte die Zeit vorüber? Gibt es da einen Ausschalter oder einen Geschwindigkeitsregler?

Sprache

Natürlich kann sie noch nicht ’sprechen‘ – damit sind Sätze oder wirklich richtig verständliche Worte gemeint.

Aber hier und da ein zufälliges Mama oder Dada ist schon dabei.

Aber was nicht nur Zufall sondern wirklich beabsichtigt ist, ist ein „bmmm“ (oder wie man diesen Laut auch schreibt. Wenn ein Auto fährt. Brumm Brumm halt. Nur ohne ru. Hä? )

Was sie nicht sagen kann , versteht sie aber. Wenn ich ihr etwas sage (z.B. frage wo Emia ist), dann sucht sie sie. krabbelt oder läuft hin und freut sich.

Was zu Sprache und Motorik gehört ist definitiv, dass sie auf Sachen zeigt und ‚da!‘ sagt. Das erstaunt mich total und ich erkläre ihr Gott und die Welt. 🙂

Die kleinen Beißerchen

PUH! Das waren echte Kämpfe – wobei sie eigentlich kaum bis gar nicht gelitten hat. Aber sie hat nun alle vier Schneidezähne oben.

Und der dritte Schneidezahn unten hat sich bereits angekündigt – hatte die Ärztin wohl doch recht! Mist.

Aber auch den werden wir überstehen. Denke ich.

Stillen und Beikost

Gestillt wird noch häufig. Mal mehr, mal weniger. Nachts natürlich auch.

 

Über Tag isst sie aber auch viel. Und wenn ich viel sage, dann meine ich VIEL. Ich kann nicht glauben, dass in so einen kleinen Menschen SO VIEL reinpasst. Sie isst mehr als Emia – ab und zu.

Und sie isst eigentlich auch so gut wie alles (ja, das wird sich noch oft ändern, aber das ist der Stand der Dinge.) und die Mengen, wirklich.

Einerseits finde ich es toll, dass sie so begeistert von Essen ist – andererseits habe ich starke Angst, dass sie sich sehr früh abstillt.

Windelfrei

Nope. Geht nicht. Da sie so extrem mobil ist klappt es einfach nicht mehr. Ich möchte es nicht aufgeben und versuche es ab und an immer mal wieder in Standardsituationen, wie nach dem Aufstehen, aber meist geht auch wirklich nur das gut.

 

Das war es schon , das Update zu Rabauken-El 😀

Hoffe ihr habt noch einen schönen Tag ?

Eure Lisa